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Friedenspreis der Stadt Ennepetal
Ennepetaler Friedenspreisträger 2024
Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Herz-Jesu Ennepetal© Stadt EnnepetalEinmal im Jahr, am Volkstrauertag, wird der Friedenspreis der Stadt Ennepetal verliehen. Träger des Friedenspreises können Bürger, Vereine, Klassen, Gruppen oder Einzelpersonen sein. Die Auszeichnung kann erhalten, wer sich um die "Erhaltung, Schaffung oder Förderung des Friedens und der nachbarschaftlichen und zwischenmenschlichen Beziehungen in der Stadt" ehrenamtlich verdient gemacht hat. Ein unabhängiges Kuratorium entscheidet über den/die Preisträger.
Der Vorsitzende des Kuratoriums ist: Wilhelm Wiggenhagen, Loher Str. 145, 58256 Ennepetal.
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Jahr |
Preisträger |
Grund der Auszeichnung |
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2024 |
Stamm Herz Jesu Ennepetal der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg |
„Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt“. Dieser Leitgedanke von Robert Baden-Powell wird vom Stamm Herz Jesu unabhängig von Weltanschauung, Herkunft und Religion durch friedensstiftende und friedenserhaltende Aktivitäten in vielfältiger Art und Weise nach außen getragen und gelebt. |
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2023 |
Unsichtbar e.V. |
Der Verein „Unsichtbar e. V.“ kümmert sich um die Schwächsten unserer Gesellschaft; um Menschen, die wohnungs- und obdachlos geworden oder davon bedroht sind. Der Verein begleitet die Menschen auf dem Weg aus der Obdachlosigkeit ein Stück mit, um ihnen das Leben etwas einfacher zu machen. |
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2022 |
Helferinnen und Helfer, die sich der Flüchtlingsherausforderung in der Stadt Ennepetal stellen und gestellt haben |
Die großartige Unterstützung zunächst bei der Ankunft der ersten Flüchtlinge auf Ennepetaler Stadtgebiet, aber auch die weiteren Hilfen haben dazu beigetragen, dass nach wie vor in der Stadt Ennepetal die Willkommenskultur gelebt wird. |
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2021 |
Kein Preisträger |
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2020 |
Axel Meier (Übergabe 27.04.2022) |
Axel Meier erhielt den Ennepetaler Friedenspreis für sein außergewöhnliches Engagement bei der Gründung und Begleitung zahlreicher Integrations- und Hilfsprojekte. Insbesondere die Integration junger Menschen auch über die Bereitstellung beruflicher Ausbildungs- und Arbeitsangebote stellt einen Schwerpunkt der friedensstiftenden Tätigkeit von Axel Meier dar. |
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2019 |
Verein zur Förderung Körper- und Mehrfachbehinderter Ennepe-Ruhr-Süd e. V. |
Preisverleihung für das herausragende Engagement des Vereines um die Belange der Menschen mit Behinderungen und ihrer Familien. Ziel des Vereines ist es, persönliche und finanzielle Sorgen der Mitglieder und ihrer Familien zu lindern und daran mitzuwirken, ein gesellschaftliches Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu schaffen. |
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2018 |
Henri-Thaler-Verein e.V. |
Der Verein erhielt die Auszeichnung für das große Engagement zum Wohl der an Krebs erkrankten Kinder und ihrer Familien. Die Selbsthilfegruppe für Eltern krebskranker Kinder, Jugendlicher sowie junger Erwachsener übernimmt mit der Unterstützung und seelischen Betreuung der betroffenen Familien eine wertvolle unschätzbare Aufgabe. |
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2017 |
CVJM Rüggeberg |
Der CVJM Rüggeberg führt für die Ennepetaler Kinder seit Jahrzehnten in den Sommerferien einen Bauspielplatz durch. Für dieses rein ehrenamtliche Engagement erkannte das Kuratorium Friedenspreis dem CVJM Rüggeberg den Friedenspreis 2017 zu |
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2016 |
Helferinnen und Helfer der Stadt Ennepetal |
Alle Helferinnen und Helfer, die sich der Flüchtlingsherausforderung in der Stadt Ennepetal stellen und gestellt haben, sind nach Auffassung des Kuratoriums würdige Träger des Ennepetaler Friedenspreises. Die großartige Unterstützung, zunächst bei der Ankunft der ersten Flüchtlinge auf Ennepetaler Stadtgebiet, aber auch die weiteren und bis heute anhaltenden Hilfen haben dazu beigetragen, dass nach wie vor in der Stadt die Willkommenskultur gelebt wird. |
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2015 |
Volker Rauleff |
Volker Rauleff erhielt den Friedenspreis für sein Engagement bei der Betreuung der Roma-Familien im Stadtteil Hasperbach |
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2014 |
Ennepetaler Sternsinger |
Den Ennepetaler Sternsingern wurde der Friedenspreis für ihren friedensstiftenden Einsatz verliehen. Jährlich helfen sie mit ihren Sammlungen notleidenden Kindern in aller Welt. Mit Liedern und Gedichten bringen sie Segen und Trost in viele Häuser unserer Stadt und tragen mit ihrem Einsatz dazu bei, dass unsere Welt ein wenig friedlicher und freundlicher wird. |
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2013 |
Arbeitskreis Christen und Muslime |
Der Arbeitskreis erhielt den Friedenspreis dafür, dass er im gemeinsamen Handeln vertieft, was die unterschiedlichen Religionen verbindet, dass er überwindet, was sie trennt und dass er gemeinsam bewahrt, was die Religionen unterscheidet. Er zeigt damit den Christen und Muslimen in unserer Stadt den Weg zu einem fried- und vertrauensvollen Miteinander. |
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2012 |
Voerder helfen Voerdern Nachbarschaftshilfeverein e.V |
„Kü´e nix! Dau wat!“ Das ist das Motto des Voerder Nachbarschafts-Vereins „Voerder helfen Voerdern“, der den Friedenspreis für sein großes ehrenamtliches Engagement erhielt, mit dem er vielen Menschen ohne Ansehen der ethnischen, religiösen oder politischen Zugehörigkeit in unterschiedlichsten Notlagen geholfen hat und hilft und damit einen großen Beitrag zu Integration und Toleranz in unserer Stadt leistet. |
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2011 |
Dt.-französischer Schüleraustausch des Reichenbach-Gymnasiums Ennepetal und Freundeskreis Bavay |
Der Friedenspreis wurde dafür verliehen, dass beide Gruppen die deutsch-französische Freundschaft stärken, gegenseitiges Vertrauen über die Grenzen hinweg herstellen und damit dazu beitragen, dass „Friede wächst, wo man Vertrauen sät“. |
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2010 |
Hartmut Köhler |
Hartmut Köhler erhielt den Friedenspreis für seine friedensstiftende Arbeit im Rahmen seines großen ehrenamtlichen Engagements in der Kulturgemeinde Ennepetal. Mit dieser Arbeit führte er viele Menschen auf den Weg zu mehr Toleranz , zu besserem gegenseitigem Verstehen und zu einem friedlichen Miteinander. |
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2009 |
Ursula Schnitzler und Doris Gringel |
Ursula Schnitzler und Doris Gringel (verst. 2014) erhielten den Friedenspreis für ihr langjähriges Engagement, mit dem sie Notleidenden zur Seite standen. Usula Schnitzler insbesondere in der Betreuung von Migrantenfamilien, Doris Gringel vor allem durch ihren Einsatz für vernachlässigte Kinder, denen sie half, in der Öffentlichkeit Anerkennung und Zustimmung zu erfahren und sich in unserer Gesellschaft zu integrieren. |
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2008 |
Freiwillige Feuerwehr Ennepetal |
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Ennepetal hat den Friedenspreis dafür erhalten, dass sie den Bürgern durch ihren Einsatz ein Gefühl der Sicherheit gibt und damit auch ein Stück weit zur Zufriedenheit der Bevölkerung beiträgt. Diese Zufriedenheit ist wesentliche Voraussetzung für den sozialen Frieden. |
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2007 |
Ennepetaler Tafelladen |
Der Ennepetaler Tafelladen hat den Friedenspreis dafür erhalten, dass er mit seinem sozialen Engagement Menschen in Not ein Gefühl größerer Geborgenheit und Zufriedenheit gibt und somit einen nicht unerheblichen Beitrag zum sozialen Frieden in unserer Stadt leistet. |
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2006 |
Bürgerbusverein Ennepetal e.V |
Der Bürgerbusverein Ennepetal hat den Friedenspreis für sein seit Jahren andauerndes außerordentliches soziales Engagement, mit dem er wesentlich zur Zufriedenheit vieler Ennepetaler Mitbürger und damit zu einem friedlichen Miteinander in unserer Stadt beiträgt, erhalten. |
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2005 |
Streitschlichter und EN-Scouts der Ennepetaler Schulen |
Für ihre friedensstiftende Arbeit an den Schulen erhalten die Streitschlichter der Hauptschulen Friedenshöhe und Effey, der Albert-Schweitzer-Schule und des Reichenbach-Gymnasiums sowie die EN-Scouts des RGE den Friedenspreis 2005 der Stadt Ennepetal. |
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2004 |
Bund der Vertriebenen und Heimatvereine Ennepetal |
Den Friedenspreis 2004 erhalten die Heimatverein Voerde, Milspe und Rüggeberg und der Bund der Vertriebenen mit seinen angeschlossenen Landmannschaften. Gemeinsam pflegen sie unsere Kultur und stärken den Heimatgedanken. Aus einem anfänglichen Nebeneinander ist mit der Zeit ein gut funktionierendes Miteinander geworden. |
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2003 |
Schiedsfrauen- und männer der Stadt Ennepetal |
Alle aktiven und ehemaligen Ennepetaler Schiedsfrauen- und Männer werden mit dem Friedenspreis 2003 geehrt. Mit ihrer Arbeit leisten die Schiedsfrauen- und Männer im Stillen Friedensarbeit, durch die sie den Frieden in unserer Stadt fördern. |
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2002 |
Michael Grams, Jonas Kessler, Michael Heimhardt, Arne Heck |
Der Friedenspreis 2003 wurde an Jonas Keßler (DLRG), Michael Gams, Arne Heck und Michael Heimhardt (Technisches Hilfswerk) vergeben. Sie waren im August als freiwillige Helfer bei der Flutkatastrophe an der Elbe im Einsatz und halfen unter großem persönlichen Einsatz mit, das Dorf Ziebigk bei Dessau durch die Sicherung der Deiche zu schützen. |
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2001 |
Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ennepetal |
Mit einer Mahnwache auf dem Vorplatz der Sparkasse, einem Ökumenischen Friedensgebet in der Milsper Evangelischen Kirche und einem anschließenden Schweigemarsch von etwa 1.200 Bürgerinnen und Bürgern zur Kundgebung auf dem Milsper Marktplatz demonstrierten am Ostersamstag die Ennepetalerinnen und Ennepetaler sehr eindringlich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. |
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2000 |
Maria Bremm-van Dieten und Helga Schulte-Passlack |
Seit mehreren Jahren betreuen sie ehrenamtlich Familien aus der ehemaligen Sowjetunion und helfen ihnen, sich hier in unserer Gemeinschaft zu integrieren. |
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1999 |
Helga Thaler |
Helga Thaler gründete 1989 nach der Krebserkrankung und dem Tod ihres Sohnes Henri den "Henri-Thaler-Verein" und sammelt seitdem Spendengelder für den Kampf gegen den Krebs, vor allem bei Kindern. Mit ihrem bewundernswertem und unermüdlichem Einsatz konnte vielen Krebskranken geholfen werden, und es wurde für viele junge, aber auch alte Menschen ein Zeichen der Hoffnung gesetzt. |
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1998 |
Gruppe Senioren helfen Senioren |
Die seit vielen Jahren bestehende Gruppe des kirchlichen Pflegedienstes der Sozialstation Ennepetal-Breckerfeld hilft weniger rüstigen alten Menschen mit ihrer handwerklichen Erfahrung, übernehmen Entsorgungsdienste, Fahrdienste oder andere Aufgaben. So bewahren sie mit ihrem vorbildlichen Einsatz den alltäglichen Frieden. |
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1997 |
Besuchsgruppen des Ennepetaler Seniorenzentrums, des Altenheimes “Haus am Steinnocken”, des Altenheimes “Haus Elisabeth”, der Cafeteria im Altenheim „Haus am Steinnocken“ der Seniorenresidenzen Rollmannstraße |
Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in den Altenheimen geben die Damen der Besuchskreise schon über Jahre hinweg vielen alten, einsamen und hilflosen Menschen das Gefühl, nicht alleine zu sein, sondern noch dazuzugehören. Damit vermitteln sie vielen alten Menschen ein Gefühl von Sicherheit und Zufriedenheit. |
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1996 |
Pfarrer Andreas Wellmer |
Pfarrer Andreas Wellmer hat sich über Jahre weit über seine beruflichen Aufgaben hinaus für die Belange Asylsuchender und zugezogener Ausländer in Ennepetal (Arbeitsplatz- und Wohnungssuche, Behördengänge u.a.) eingesetzt |
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1995 |
Kolpingsfamilie Milspe, Kolpingsfamilie Voerde |
Besonders mit ihren schon seit Jahren durchgeführten Altkleidersammlungen, mit denen sie Altenheime und Kindergärten unterstützen, aber auch mit ihrer darüber hinausgehenden Arbeit für Kinder und alte Menschen, setzen die Kolpingsfamilien ein deutliches Zeichen für den Frieden. |
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1994 |
Dr. Rolf Maecker |
Dr. Rolf Maecker erhielt den Friedenspreis dafür, dass er auf eigene Initiative und Kosten einer Familie aus den bosnischen Kriegsgebieten über viele Jahre bei sich Unterkunft und Betreuung gewährte |
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1993 |
Dt. Kinderschutzbund, Ev. Kirchengemeinde Voerde, Charkowhilfe, Kath. GS Scharpenberg, Kath. Kirchengemeinde St. Johann Baptist |
Gleich 5 Organisationen erhalten den Friedenspreis im Jahr 1993. Mit ihren Hilfsaktionen in vielen Ländern unterstützen sie die Menschen vor Ort und geben ihnen ein Zeichen der Hoffnung und des Friedens. |
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1992 |
Oya Altay |
Oya Altay Altay hat sich sowohl in ihrer schulischen Arbeit als Lehrerin im türkischen muttersprachlichen Unterricht als auch weit darüber hinaus im öffentlichen Leben unserer Stadt für ein friedliches und verständnisvolles Miteinander türkischer und deutscher Mitbürger Ennepetals eingesetzt. Sie hat damit einen wesentlichen Beitrag zur Integration und Toleranz geleistet. |
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1991 |
Krysta und Horst Meyer |
Krysta und Horst Meyer engagierten sich über viele Jahre mit unterschiedlichsten Aktionen für Menschen aus der damaligen Sowjetunion. Sie gaben damit ein herausragendes Beispiel für Versöhnung und Verständigung zwischen den Völkern. |
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1990 |
Johanniter-Unfallhilfe und Diakoniestation |
Beide Organisationen haben sich seit der Wende ehrenamtlich und unbürokratisch in Leipziger Altenheim Waldstraße und in den angeschlossenen Heimen eingesetzt. Mit Fahrten für Behinderte, mit Hilfe der Sozialstation, mit Krankentransporten und mit mobilem Essensdienst, aber auch mit unmittelbarer Hilfe und Pflege im Altenheim haben JUH und die Diakoniestation nicht nur Nächstenliebe praktiziert, sondern auch ein Zeichen für den Frieden gesetzt. |
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1989 |
TuS Ennepetal, Jugendabteilung |
Die Jugendabteilung des TuS erhielt den Preis für das schon seit Jahren ausgetragene Internationale Pfingsturnier, bei dem sich Jugendliche aus Ost und West begegnen und dadurch schon viele freundschaftliche Kontakte geschlossen haben. |
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1988 |
Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit |
Seit Ihrer Gründung 1986 hat die Initiative mit Freundschaftsfesten und vielen Hilfsmaßnahmen für ausländische Mitmenschen intensive Friedensarbeit geleistet. Damit hat sie wesentlich zur Integration dieser Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Stadt beigetragen. |
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1987 |
Grundschüler aus Ennepetal |
Für ihre Arbeit zum Thema Frieden, zu dem das Kuratorium "Friedenspreis der Stadt Ennepetal" die Schulen aufgerufen hatte, erhielten die Kinder der Katholischen Grundschule Scharpenberg, der Albert-Schweitzer-Schule in Oberbauer, der Grundschule Büttenberg und Friedenstal den Friedenspreis 1987. Ihre Arbeiten waren bei der Übergabe des Preises im Sitzungssaal des Rathauses ausgestellt. |
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1986 |
Eklat |
Die Gruppe EKLAT (Eltern, Erzieher*innen, Lehrer*innen gegen den atomaren Tod) erhielt den Preis für ihren friedlichen Protest in Ennepetal gegen die atomare Bedrohung (Tschernobyl) und dafür, dass sie mit ihrer Hilfsaktion für die sowjetische Bevölkerung einen aktiven Beitrag für die Völkerverständigung geleistet hat. |
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1985 |
3. Welt Laden e.V |
Mit dem Verkauf von Waren aus der Dritten Welt wollen die Mitarbeitenden des Dritte-Welt-Ladens (heute Weltladen) ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit in unserer Welt setzen. Sie wollen darauf hinweisen, dass unser Lebensstil hier bei uns auch etwas damit zu tun hat, dass viele Menschen in der Dritten Welt nur unter sehr schlechten Bedingungen leben können. Damit setzen sie ein deutliches Zeichen gegen Resignation und zeigt, dass Frieden und Gerechtigkeit zusammengehören. |
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1984 |
Heinz-Ewald Trust |
Vor allem die Arbeit, die der langjährige Leiter der Realschule Ennepetal mit seinem Realschulchor leistete, und die ganz besonders bei den Auslandsreisen des Chores unter dem Zeichen der Versöhnung und des Friedens stand, betonte in besonderem Maße seine Verdienste um die Erhaltung, Schaffung und Förderung des Friedens auch in unserer Stadt. Heinz-Ewald Trust verstarb im November 2022 im Alter von 94 Jahren. |
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1983 |
Margarete Brockhausen |
Margarete Brockhausen erhält 1983 den ersten Friedenspreis in Ennepetal. Über viele Jahre hat die Erzieherin sich ehrenamtlich um die Betreuung von Kindern gekümmert. Sie veranstaltete mit ihnen Spielnachmittage, unternahm Wanderungen und Fahrten, gab ihnen Schwimmunterricht und sie gehörte zu den Mitbegründerinnen des Ennepetaler Friedenspreises und gehörte viele Jahre dem Kuratorium an. |
