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Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz

Allgemeine Informationen

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz ist ein allgemeines präventives Beratungs- und Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und für Eltern, das

·       junge Menschen befähigen soll, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen, und sie zu Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortlichkeit gegenüber anderen Menschen führen soll,

·       Eltern und andere Erziehungsberechtigte besser befähigen soll, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu schützen.

Mögliche Gefährdungen sind

  • Suchtgefährdungen (Vapes, Cannabis, Lachgas, Medikamente, Alkohol, Drogen, Spielsucht, Essstörungen u.a.),
  • Gefährdungen durch Mediennutzung (Cyber-Mobbing, Cyber-Grooming, Sexting, ,
  • Gewaltgefährdungen (psychische, sprachliche, körperliche, sexualisierte, strukturelle Gewalt, sowie Vernachlässigung),
  • ideologische Gefährdungen (Radikalisierung, Hate Speech, Extremismus etc.).

Dabei geht es insbesondere um die „Primäre Prävention“, die frühzeitige, kontinuierliche, bedarfsgerechte und langfristig angelegte Orientierungshilfen für Kinder und Jugendliche anbietet. Der Fokus liegt dabei auf dem Erwerb von Kompetenzen, Fähigkeiten und Handlungsalternativen, die es jungen Menschen ermöglichen, mit negativen Einflüssen und potentiellen Gefährdungen adäquat umgehen zu können.

Mögliche Maßnahmen für den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz sind Informations- und Beratungsangebote, kultur- oder erlebnispädagogische Freizeitangebote, themenbezogene und zielgruppenorientierte Projektarbeit, Aufklärungs- und Elternarbeit.

Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an!