
Sie möchten sich beruflich verändern und suchen eine sinnvolle, sichere und abwechslungsreiche Tätigkeit? Dann sind Sie bei der Stadt Ennepetal genau richtig – auch ohne klassische Verwaltungsausbildung!
Als Kommune bieten wir vielfältige Einsatzbereiche: von technischen Berufen über soziale Aufgaben bis hin zu Verwaltung und Organisation. Bei uns gestalten Sie aktiv das Leben in Ihrer Stadt mit – nah an den Menschen, mit Verantwortung und Perspektive.
Die Stadt Ennepetal übernimmt zahlreiche Aufgaben des täglichen Lebens:
• Bürgerdienste und Ordnungswesen
• Bildung, Jugend und Soziales
• Umwelt- und Klimaschutz
• Stadtplanung und Bauen
• Kultur, Sport und Freizeit
• Digitalisierung und interne IT
Diese Vielfalt eröffnet auch Quereinsteiger*innen mit anderen beruflichen Hintergründen attraktive Möglichkeiten.
Quereinstieg? Bei uns ausdrücklich erwünscht!
Immer wieder schreiben wir Stellen aus, für die keine klassische Verwaltungsausbildung erforderlich ist. Gesucht werden zum Beispiel:
• Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen
• IT-Fachkräfte und Projektmanager*innen
• Bauzeichnerinnen , Techniker*innen oder Ingenieur*innen
• Hausmeister*innen und Handwerker*innen
• Betriebswirt*innen, oder Kaufleute mit Erfahrung
Wichtig:
Sie bringen Ihre Qualifikationen mit – wir sorgen für eine umfassende Einarbeitung und bieten vielfältige Fortbildungsangebote.
Verwaltung einfach erklärt:
Wenn Sie neu in der öffentlichen Verwaltung sind oder aus einem anderen Berufsfeld kommen, hilft ein kurzer Überblick darüber, wie Entscheidungen in der Stadt Ennepetal (und anderen Städten) getroffen werden – und wie Ihre Rolle dabei aussehen kann.
Der Rat der Stadt ist das gewählte politische Gremium der Stadt. Die Mitglieder treffen Entscheidungen über grundlegende Themen wie Stadtentwicklung, Investitionen in Schulen und Kitas, Verkehrsplanung oder die Gestaltung von Gebühren.
Die Stadtverwaltung – also die Organisation, in der Sie arbeiten könnten – setzt diese politischen Entscheidungen praktisch um. Sie unterstützen dabei mit Ihrem Fachwissen, ob im sozialen Bereich, der Technik, Organisation oder IT.
Viele Entscheidungen des Stadtrats werden vorab in speziellen Ausschüssen beraten. Diese Gremien beschäftigen sich vertieft mit Themen wie:
• Bau und Stadtentwicklung
• Schule, Jugend und Soziales
• Klima- und Umweltschutz
• Finanzen und Wirtschaft
In diesen Ausschüssen wird die Arbeit der Verwaltung sichtbar: Fachleute aus den Verwaltungsbereichen liefern Informationen, beantworten Fragen und erarbeiten Vorschläge. Gerade hier können Quereinsteiger*innen mit Berufserfahrung aus der Praxis einen wertvollen Beitrag leisten.
Der Personalrat vertritt die Interessen aller Mitarbeitenden gegenüber der Stadtverwaltung. Er achtet auf faire Arbeitsbedingungen, begleitet betriebliche Veränderungen und ist besonders für neue Kolleg*innen eine hilfreiche Anlaufstelle. Er ist damit vergleichbar mit dem Betriebsrat bei Unternehmen der freien Wirtschaft.
Rechtsgrundlage seiner Arbeit ist das Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG NRW). Es regelt, bei welchen Themen der Personalrat mitreden darf – z. B. bei Einstellungen, Arbeitszeitregelungen oder Fortbildungsangeboten. Gerade als Quereinsteiger*in profitieren Sie davon, denn der Personalrat unterstützt Sie aktiv beim Einstieg und bei Fragen zur neuen Arbeitswelt.
Der Stellenplan ist eine Übersicht über alle bei der Stadt vorhandenen Arbeitsplätze – gegliedert nach Fachbereichen, Aufgaben und Eingruppierungen (also der Bezahlung).
Er wird jährlich beschlossen und zeigt, wo neue Stellen geschaffen werden – zum Beispiel für neue Projekte, gesetzliche Aufgaben oder wachsende Bedarfe. Viele dieser Stellen sind nicht an eine klassische Verwaltungsausbildung gebunden, sondern richten sich gezielt an Bewerber*innen mit Praxiserfahrung, etwa in Technik, Sozialarbeit, IT oder Handwerk.
Haushaltsplan – die finanzielle Grundlage
Der Haushaltsplan legt fest, wie viel Geld die Stadt im Jahr ausgeben darf – und wofür. Er enthält:
- Mittel für Personal, also auch für neue Stellen und Weiterbildungen.
- Mittel für Investitionen, z. B. in Schulen, Infrastruktur, Klimaschutz oder Digitalisierung
- Gelder für laufende Aufgaben, etwa in der Kinderbetreuung, in der Sozialarbeit oder im Bürgerbüro
Ohne Haushaltsplan keine neue Stelle – deshalb ist er die Grundlage für nahezu jede Veränderung. Wenn Ihre Stelle neu geschaffen wird, ist das Ergebnis einer politischen Entscheidung – und ein klares Zeichen dafür, dass Ihre Kompetenz gebraucht wird.
Im öffentlichen Dienst unterscheidet man zwischen Beamt*innen und Angestellten. Beamt*innen stehen in einem besonderen Dienst- und Treueverhältnis zum Staat und werden in der Regel auf Lebenszeit ernannt. Ihre Rechte und Pflichten sind gesetzlich festgelegt und unterscheiden sich deutlich von denen eines klassischen Arbeitsverhältnisses.
Angestellte hingegen arbeiten auf Basis eines Arbeitsvertrags. Besonders für Quereinsteiger*innen bietet sich dieser Weg an: Sie werden im Regelfall nicht verbeamtet, sondern als Tarifbeschäftigte eingestellt. Grundlage hierfür ist der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).
Der TVöD sorgt für einheitliche und transparente Arbeitsbedingungen. Er regelt unter anderem Gehaltstabellen, Arbeitszeiten, Urlaubsansprüche und soziale Leistungen. Für Quereinsteiger*innen bietet der TVöD klare Entwicklungsperspektiven, planbare Arbeitsbedingungen und eine hohe Jobsicherheit – Vorteile, die den Einstieg in den öffentlichen Dienst besonders interessant machen.
Laufbahngruppe 1:
- Erstes Einstiegsamt (1.1): Umfasst den einfachen Dienst und erfordert in der Regel den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand.
- Zweites Einstiegsamt (1.2): Umfasst den mittleren Dienst und erfordert in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen gleichwertigen Bildungsstand.
Laufbahngruppe 2:
- Erstes Einstiegsamt (2.1): Umfasst den gehobenen Dienst und erfordert in der Regel ein Bachelor- oder Diplomstudium.
- Zweites Einstiegsamt (2.2): Umfasst den höheren Dienst und erfordert in der Regel ein Master- oder Diplomstudium.
Zusätzliche Informationen:
Die Besoldungsgruppen sind den verschiedenen Laufbahngruppen und Einstiegsämtern zugeordnet. Diese sind im Landesbeamtengesetz Nordrhein-Westfalen (LBG NRW) geregelt. Zudem ist innerhalb der Laufbahngruppen zwischen den technischen und nichttechnischen Dienst zu unterscheiden. Einzelne Laufbahngruppen existieren ebenfalls im Vorbereitungsdienst, z.B. klassisch die LG 2.1 als Stadtinspektoranwärter*in oder Brandoberinspektoranwärter*in.
Ihr Interesse wurde geweckt und Sie möchten sich gerne bewerben?
Die Stadt Ennepetal schreibt freie Stellen auf dem Karriereportal Interamt unter www.interamt.de aus. Schauen Sie dort regelmäßig vorbei und wenn Sie Interesse an einer für Sie geeigneten Stelle bei uns haben, können Sie sich direkt über das Portal bei uns bewerben. Weiterhin finden Sie unsere Stellen auch auf unserer Homepage unter Stellenangebote.