
In seiner Rede dankte der Bundespräsident den kommunalen Amts- und Mandatsträgern für ihr Engagement für das Gemeinwohl. „Sie alle halten die Fahne der Demokratie in den Kommunen hoch“, sagte Steinmeier. Gerade auf kommunaler Ebene beginne Demokratie im Alltag der Menschen. Deshalb sei der Austausch zwischen der Bundespolitik und den Kommunen von großer Bedeutung.
Das Demokratieforum fand bereits zum dritten Mal statt und dient dem Erfahrungsaustausch zwischen kommunalen Vertreterinnen und Vertretern aus ganz Deutschland. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen für Städte und Gemeinden, etwa begrenzte finanzielle Spielräume, steigende Verwaltungsanforderungen und die zunehmende Belastung ehrenamtlicher Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker.
Steinmeier würdigte ausdrücklich den Einsatz der ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. „Es ist Ihre Haltung der zupackenden Zuversicht, die wir jetzt stärken und verbreiten müssen“, betonte er. Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker seien häufig Ansprechpartner, Vermittler und Gestalter zugleich und trügen wesentlich dazu bei, den Zusammenhalt vor Ort zu stärken.
Auch Katja Trottnow zeigte sich beeindruckt von der Atmosphäre der Veranstaltung und dem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus ganz Deutschland. „Es war spürbar, wie viele unterschiedliche Menschen mit ganz verschiedenen Biografien sich für ihre Kommunen einsetzen. Wir konnten viel voneinander lernen – genau dafür ist so eine Veranstaltung da.“
Besonders eindrucksvoll sei der offene Austausch über Erfahrungen aus der kommunalen Praxis gewesen. Viele Teilnehmende berichteten von ihrem Einsatz für Vereine, Ehrenamt und gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihren Städten und Gemeinden.
Das Demokratieforum bot den Teilnehmenden über zwei Tage hinweg Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zur Diskussion aktueller Studien zur Situation ehrenamtlicher Kommunalpolitik. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für kommunales Engagement langfristig zu verbessern und mehr Menschen für politische Verantwortung vor Ort zu gewinnen.
„Die Veranstaltung hat wertvolle Anreize und Impulse gegeben – auch für die Arbeit bei uns in Ennepetal“, fasst Trottnow ihren Besuch in Berlin zusammen.
