
Für Bürgermeisterin Heymann stand vor allem eines im Mittelpunkt: die Städtepartnerschaft mit Vilvoorde aktiv zu leben. „Die Atmosphäre hier ist wirklich besonders. Genau solche Gelegenheiten braucht es, um unsere Partnerschaft mit Leben zu füllen und miteinander ins Gespräch zu kommen“, betonte Heymann. In ihrer Ansprache vor Ort unterstrich sie zudem die besondere Bedeutung der Veranstaltung für das städtische Leben in Vilvoorde: Sie verbinde Tradition und Gegenwart und bringe Menschen auf einzigartige Weise zusammen.
Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war das Treffen mit Vilvoordes Bürgermeister Jo De Ro. Das persönliche Kennenlernen war geprägt von großer Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung. Beide Seiten machten deutlich, dass sie die partnerschaftlichen Beziehungen weiter vertiefen möchten.
Die Städtepartnerschaft zwischen Ennepetal und Vilvoorde blickt auf eine lange Geschichte zurück: Erste Kontakte entstanden bereits 1928 zwischen Sportvereinen, die offizielle Verschwisterung folgte 1973. Seitdem ist die Verbindung durch zahlreiche Begegnungen, kulturellen Austausch und persönliche Freundschaften stetig gewachsen.
Auch der Austausch mit einem örtlichen Fußballverein unterstrich die enge Verbindung zwischen den Städten: Zwischen Vereinen aus Ennepetal und Vilvoorde bestehen seit vielen Jahren freundschaftliche Kontakte, die die Partnerschaft auf gesellschaftlicher Ebene stärken.
Ein zentrales Anliegen sei es, auch jüngere Generationen für die Städtepartnerschaft zu begeistern und aktiv einzubinden. „Diese Partnerschaft lebt von den Menschen, die sie gestalten“, betonte Heymann und ermutigte dazu, die Verbindung auch in Zukunft engagiert weiterzutragen.
Der Besuch zeigt: Städtepartnerschaft ist mehr als ein formeller Austausch – sie lebt von persönlichen Begegnungen, gemeinsamen Erlebnissen und einem offenen Miteinander. Die Landwirtschaftsausstellung in Vilvoorde bot dafür einmal mehr die ideale Bühne.
