Rund 120 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren kamen zusammen, um ihre Wünsche, Meinungen und Visionen aktiv einzubringen. Unter dem Motto „Meckern? Motzen? MitbestimmEN!“ wurde deutlich: Die Jugendlichen wollen nicht nur gehört werden – sie wollen ihre Stadt mitgestalten.
An mehreren interaktiven Präsentationswänden konnten die Teilnehmenden ihre Einschätzungen zu aktuellen und zukünftigen Projekten der Kinder- und Jugendarbeit abgeben. Diskutiert wurde unter anderem über die „Nacht der Jugendkultur“, die Gestaltung eines idealen Jugendtreffs, einen möglichen Soccer-Court sowie über neue Workshop- und Beteiligungsformate. Gleichzeitig entstanden viele neue Ideen direkt aus den Reihen der Jugendlichen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf politischer Beteiligung. Eine Informationswand erklärte anschaulich die Aufgaben und Arbeitsweise des Jugendhilfeausschusses und zeigte Möglichkeiten auf, wie junge Menschen sich aktiv in politische Entscheidungsprozesse einbringen können.
Auch Bürgermeisterin Imke Heymann sowie Susanne Lossau, Fachbereichsleiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales, nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Jugendlichen und standen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
Neben dem inhaltlichen Programm sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenangebot für eine lockere Atmosphäre. Auf dem Außengelände konnten sich die Jugendlichen beim LaserTag austoben, während der TV Rüggeberg e.V. beim Tischtennis neue Techniken vermittelte.
Besonders beliebt war erneut der Dönerstand mit vergünstigten Preisen: Für nur 1,50 Euro pro Döner konnten sich die Jugendlichen stärken – ein Angebot, das direkt aus Rückmeldungen früherer Jugendkonferenzen und Kinderforen entstanden ist, bei denen die hohen Preise für Essen thematisiert worden waren. Auch die Slush-Eis-Maschine, die als Leihgabe von der Stiftung Loher Nocken zur Verfügung gestellt wurde, fand großen Anklang.

Beim Ennepetal-Quiz bewiesen zahlreiche Teilnehmende ihr Wissen über ihre Heimatstadt. Zu gewinnen gab es unter anderem Gesellschaftsspiele, Verzehrkarten für den Jugendtreff, Jahresmitgliedschaften in der Spieleria sowie Freikarten für das Klutertbad.
Ab 20 Uhr ging die Jugendkonferenz in einen offenen Ausklang über. Viele Jugendliche nutzten die Gelegenheit, den Abend gemeinsam im Jugendtreff zu verbringen und die Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzusetzen.
Mit der dritten Jugendkonferenz setzt die Stadt Ennepetal erneut ein starkes Zeichen für Jugendbeteiligung und zeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen aktiv in die Entwicklung ihrer Stadt einzubeziehen.
