
Organisiert wurde die Aktion vom Jugendrotkreuz des DRK Ennepetal. Entwickelt wurde das Konzept von Robyn Tiemann, Jugendrotkreuzleiter, gemeinsam mit seiner Kollegin Melissa Wienert-Neidhardt. Ziel des Projekts ist es, Kindern frühzeitig Mut zu machen, Hilfe zu holen, Verantwortung zu übernehmen und die Scheu vor dem Notruf abzubauen.
In rund anderthalb Stunden lernten die Kinder altersgerecht und praxisnah, wie man einen Hilfebedarf erkennt, Betroffene anspricht und einen Notruf absetzt – sogar mithilfe eines Live-Telefonats über ein spezielles Notrufsystem. Pflaster kleben, Verbände anlegen und das Beschreiben von Notfallsituationen anhand von Wimmelbildern gehörten ebenso dazu wie ein echtes Highlight: die Besichtigung und Erkundung eines Krankentransportwagens.
„Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei, stellten kluge Fragen und machten toll mit“, so das Fazit der Initiatoren. Zum Abschluss erhielten alle jungen Ersthelferinnen und Ersthelfer eine Urkunde – ein sichtbares Zeichen für das Gelernte und ein Grund, stolz zu sein.
Die Ehrenamtsbeauftragte Kerstin Weber zeigte sich beeindruckt vom Engagement und der Qualität des Projekts: „Das gesamte Programm wird vollständig ehrenamtlich durchgeführt und durch Sponsoren finanziert. Ein starkes Beispiel dafür, wie freiwilliges Engagement einen wichtigen Beitrag zur frühkindlichen Bildung und zur Stärkung des Gemeinwesens leisten kann.“
