Gefördert werden Kleinprojekte mit einem klaren öffentlichen Mehrwert, die die Entwicklungsstrategie der Region unterstützen. In den vergangenen sechs Jahren konnten bereits über 85 Projekte erfolgreich umgesetzt werden – darunter unter anderem „Die Bunten Botschaften der Kinderrechte“ in Ennepetal oder Maßnahmen zum natürlichen Klimaschutz im Freibad Sprockhövel.
Die Gesamtkosten eines Projekts dürfen 20.000 Euro brutto nicht überschreiten. Die Förderquote beträgt 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, maximal also 16.000 Euro. Der Eigenanteil in Höhe von 20 Prozent ist vom Projektträger zu erbringen. Neu ist, dass zweckgebundene Spenden zur Deckung des Eigenanteils eingesetzt werden können.
Nicht förderfähig sind unter anderem gebrauchte Gegenstände, Tiere, energetische Sanierungen sowie reine vereinsinterne Anschaffungen. Voraussetzung ist außerdem, dass das Projekt öffentlich zugänglich ist oder einen klaren Mehrwert für die Öffentlichkeit bietet.
Die Projekte müssen innerhalb des laufenden Kalenderjahres umgesetzt und bis Ende 2026 vollständig abgeschlossen sowie abgerechnet werden. Mit der Umsetzung darf erst begonnen werden, nachdem der Weiterleitungsvertrag unterzeichnet wurde. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn führt zum Verlust des Förderanspruchs.
Die Förderung erfolgt nach dem Erstattungsprinzip. Das bedeutet, dass Projektträger zunächst in Vorleistung gehen und nach Vorlage der Rechnungen sowie Zahlungsnachweise die Fördermittel ausgezahlt bekommen.
Projektanträge können bis zum 10. April 2026 beim Regionalmanagement der LEADER-Region Ennepe.Zukunft.Ruhr eingereicht werden, vorzugsweise per E-Mail an rm@ennepe-zukunft-ruhr.de. Weitere Informationen sowie die Projektskizze stehen auf der Internetseite www.ennepe-zukunft-ruhr.de zur Verfügung.
Die laufende Ausschreibung erfolgt unter Fördervorbehalt. Eine Förderzusage für die Region wird im zweiten Quartal 2026 erwartet. Mit einer Bewilligung der Projekte ist daher frühestens im Juni 2026 zu rechnen.
