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Das Geheimnis um die Himmelsscheibe von Nebra

Ein Vortrag von Michael Winkhaus (Wuppertal)

Am 23. Februar 2002 beschlagnahmte die schweizerische Polizei in Basel in einer krimireifen Aktion ein Fundensemble aus der frühen Bronzezeit. Darunter befand sich auch die „Himmelsscheibe von Nebra“, eine Metallplatte mit Goldapplikationen, die offenbar astronomische Phänomene darstellt. Sie gilt als die älteste bisher gefundene Himmelsdarstellung und als einer der wichtigsten archäologischen Funde aus dieser Epoche. Im Vortrag soll neben der Fundgeschichte dargestellt werden, wie spannend auch die Suche nach der astronomischen Deutung dieses Fundes sein kann. Die sensationelle Bronzescheibe ist ein einzigartiges Zeugnis von wissenschafts- und religionsgeschichtlicher Bedeutung. Kein ähnlicher Fund hat je das Licht unserer Zeit erblickt und die in der Himmelsscheibe manifestierte Symbolsprache kann deshalb nicht annähernd durch den Vergleich mit anderen Objekten gleicher Zeit entschlüsselt werden. Sie enthüllt die Existenz einer bisher unbekannten Kultur im Herzen Europas und damit den Schlüssel zu einer verschollenen Welt, der wir die Grundlage unserer modernen Gesellschaft verdanken.

Michael Winkhaus ist Studiendirektor für Mathematik und Physik am Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal und fühlt sich schon seit langem der Astronomie verpflichtet. Nach seinem Diplomphysikstudium an der Universität Dortmund absolvierte er den Aufbaustudiengang Astrophysik am Astronomischen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Projekte seiner Schüler sind mehrfach bei den Wettbewerben "Jugend forscht" und "Röntgen-Physikpreis" ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit seinen Schülern entwickelte er den Physikteil des Schülerlabors "BayLab" am Wuppertaler Forschungsstandort des Pharmakonzerns "Bayer". Seit 2008 ist er neben seiner Lehrertätigkeit zusätzlich Lehrbeauftragter für Astronomie in der Physiklehrerausbildung.


Termine

  • 02.12.20 19:30 - 21:00 Uhr

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