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Die Bürger in der Stadt / Voerde

Verordnung wird weitgehend beachtet

Die Stadt Ennepetal hat seit Veröffentlichung der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW in vielen Stunden über 100 Gewerbebetriebe, Verkaufsstellen und Gastronomen besucht, um sich von der konkreten Umsetzung zu überzeugen, die Betreiber zu beraten und ggfls. individuelle Lösungen zu finden.

Dabei waren die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsbereichs regelmäßig bis in die Abendstunden unterwegs und stehen auch telefonisch Rede und Antwort.

Stephan Langhard, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste und Stadtentwicklung: „Wo es Unstimmigkeiten gab, wurden und werden Nachkontrollen durchgeführt. Bei uneinsichtigen Betreibern wird die Einhaltung der Anforderungen konsequent überprüft“.

Bisher musste in einem Fall die zwangsweise Schließung und die Einleitung eines Bußgeldverfahrens angedroht werden. Letztendlich hat auch dieser Geschäftsinhaber eingesehen, wie wichtig die Einhaltung der seit Montag geltenden Verordnung ist und die geforderten Maßnahmen umgesetzt.

Insgesamt hat sich ein äußerst positives Bild abgezeichnet. Der weitaus größte Teil aller verantwortlichen Geschäftsinhaber hat mit bestem Wissen und Gewissen von sich aus Maßnahmen ergriffen, die gut geeignet waren, eine Ausbreitung der Infektionen zu erschweren.

In vielen Fällen konnten die Maßnahmen durch Hinweise der Ordnungsbehörde noch etwas verbessert werden.

Trotz der Umsetzung der Verordnung hat Bürgermeisterin Imke Heymann an dieser Stelle noch einmal eine dringende Bitte an die Ennepetalerinnen und Ennepetaler: „Halten Sie auch beim Einkaufen unbedingt den Minimalabstand von 1,5 Metern zu anderen Kundinnen und Kunden ein. Menschen, die für das Einkaufen nicht auf das Wochenende bzw. die Abendstunden angewiesen sind, sollten im Interesse der Gesundheit aller tagsüber an Wochentagen ihren Einkauf erledigen“

Neben den Stammkräften der Abteilung Ordnungswesen werden aktuell 30 weitere Beschäftigte aus allen Teilen der Verwaltung neben ihren eigentlichen Aufgaben im Außendienst eingesetzt. Sie kümmern sich derzeit schwerpunktmäßig um die Einhaltung der Regeln im Freizeitbereich.

„Die regelmäßige Bestreifung der Außenbereiche zeigt deutlich, wie diszipliniert und verantwortungsbewusst sich der weitaus überwiegende Teil der Bevölkerung verhält“, so Imke Heymann.

Nur vereinzelt haben die Stadt Beschwerden erreicht, denen unverzüglich nachgegangen werden musste. Bisher war es jedoch noch nicht notwendig, ein Bußgeld zu verhängen.

Der Ansatz der Stadt Ennepetal ist es, gerade zu Beginn der geltenden Rechtsverordnung mit hoher Präsenz für klare Verhältnisse zu sorgen und Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung gleich im Keim zu ersticken.

Lob, Kritik und Hinweise werden gern vom Bürgertelefon entgegen genommen, das montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geschaltet ist. Das Bürgertelefon beantwortet auch Fragen zur Umsetzung der Corona-Schutzverordnung und ist unter der Rufnummer 979-333 zu erreichen.

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