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Öffnung der Kurstationen im Nationalen Naturmonument Kluterthöhle

Foto: Biermeier/Schlingensiepen GbR

Zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist auch der Betrieb am Nationalen Naturmonument Kluterthöhle seit dem 16.03.2020 durch die entsprechende Verordnung des Landes NRW stark eingeschränkt. Die Touristinfo sowie das Infozentrum des GeoPark Ruhrgebiet sind geschlossen und der Führungsbetrieb ist komplett eingestellt. Bis zum 3. Mai gebuchte Führungen mussten storniert werden und die Kosten für bereits bezahlte Führungen wurden in den letzten Wochen erstattet. Aufgrund fehlender Schutzausrüstung für das Personal wurden im Zuge dessen auch die Kurstationen geschlossen.
Therapieanwendungen zur Verbesserung von Beschwerden bei Atemwegserkrankungen und Allergien haben bei uns eine lange Tradition und werden in der Kluterthöhle seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts regelmäßig sowohl zur Vorsorge als auch als Rehabilitationsmaßnahme angeboten. Die Luft im Nationalen Naturmonument Kluterthöhle kann eine Verbesserung der Atemfunktion beim Menschen bewirken und wirkt entzündungshemmend. Wer also unter Atemwegsbeschwerden wie Asthma, Bronchitis, COPD oder Heuschnupfen leidet, ist in der Kluterthöhle bestens aufgehoben. Der vor Ort ansässige Kurarzt Dr. Dieckmann befürwortet daher die Öffnung der Therapiestationen in der Höhle.
Wenn neben dem Coronavirus, welches zu Atemwegserkrankungen führen kann ist in diesem Frühjahr auch die Belastung durch Pollen außergewöhnlich hoch, so dass insbesondere Patienten mit bestehenden Beschwerden aktuell keine Möglichkeit haben der stark belasteten Luft zu entfliehen und ihren Atemwegen eine Entspannung zu gönnen.
Eine Kursitzung dauert in der Regel zwei Stunden. Je nach Art der Beschwerden sind regelmäßige Sitzungen erforderlich, um bestmögliche Erfolge zu erzielen. Möglich sind die Besuche der Kurstationen zu therapeutischen Zwecken ab dem 06. Mai nach vorheriger Terminvereinbarung montags bis freitags von 9.30 bis 11.30 Uhr und von 14.30 bis 16.30 Uhr. Eine telefonische Voranmeldung ist dafür erforderlich, das Tragen eines Mund-/ Nasenschutzes auf dem Weg von und zu den Kurstationen ist verpflichtend.
Während der Zwangspause war das Team der Kluterthöhle nicht untätig und hat die Zeit für Arbeiten in der Höhle genutzt. Auch vor dem Höhleneingang wird sich noch einiges tun. „Wann wir wieder Besucher in Gruppen durch die Höhle führen dürfen und welche Bedingungen dann gelten, wissen wir nicht. Um langsam wieder zur Normalität zurückzukehren, werden wir daher zunächst ab dem 06. Mai 2020 die Kurstationen am Dreieck und am Ostsee in Betrieb nehmen und für Kurgäste öffnen“, so Geschäftsführer Florian Englert.

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