Rathaus
Die Bürger in der Stadt / Voerde

Zeichen für vielfältiges, friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben

Mitglieder des Rates, des Integrationsrates und der Verwaltung mit Bürgermeisterin Imke Heymann (3. v.l.) bei der Einweihung des 10 + 1 Mahnmals

„Vielen Dank, dass Sie heute, am Tag der Freundschaft, gekommen sind, um ein Zeichen für vielfältiges, friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben zu setzen“.

Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeisterin Imke Heymann am Samstag Mitglieder des Rates, des Integrationsrates und der Verwaltung der Stadt Ennepetal bei der offiziellen Einweihung des 10 + 1 Mahnmals für die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds, kurz NSU.

Elf Bäume wurden dafür an der Bismarckstraße in der Nähe des Rathauses gepflanzt und eine Gedenktafel aufgestellt. Zehn dieser Bäume stehen für eines der Opfer des NSU, der elfte Baum steht für alle anderen, zum Teil unbekannten, Opfer rassistischer Angriffe.

„Viele Jahre lang haben die Mitglieder einer rechtsextremistischen Bande unerkannt rauben, morden und Anschläge verüben können. Von Fremdenhass getrieben, haben sie zu zerstören versucht, was uns wertvoll ist: das selbstverständliche Miteinander der Verschiedenen, die offene und freiheitliche Gesellschaft.

Und heute stehen wir zusammen, um dieses Miteinander, diese Offenheit und Freiheit zu stärken: hier in unserer Stadt – und überall in unserem Land“, so die Bürgermeisterin in ihrer Ansprache.

Sie bedankte sich bei Dr. Petra Kappe, die die Aktion des Landesintegrationsrates als Antrag in den Rat der Stadt Ennepetal eingebracht hatte und schloss mit den Worten: „Dieses Mahnmal ist ein Geschenk für unsere kommunale Gemeinschaft, die schon immer weltoffen und tolerant war, die wir uns auch so und nur so – nämlich weltoffen und tolerant – vorstellen mögen“.

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