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Weggeworfene Party-Reste öffnen der afrikanischen Schweinepest Tür und Tor

Zu einer besonders unschönen wilden Kippe an der Heilenbecker Straße musste gestern das Ordnungsamt ausrücken, um Ermittlungen aufzunehmen.

Im Straßengraben wurde mehrere Müllsäcke mit Einmalgeschirr und Essensresten entsorgt.

Marco Heimhardt, Abteilungsleiter Ordnungswesen, dazu: „Solche Abfälle öffnen der afrikanischen Schweinepest Tür und Tor.“

Es ist nicht auszuschließen, dass Wurstwaren aus Osteuropa das Virus in sich tragen. Das ist grundsätzlich kein großes Problem, weil das Virus für Menschen ungefährlich ist.

Werden diese Essensreste allerdings von Wildschweinen aufgenommen, stirbt das Tier innerhalb weniger Tage und steckt zwangsläufig weitere Tiere an. Besonders schlimm dabei ist, dass sich das Virus in gepökeltem oder geräuchertem Fleisch bis zu ein Jahr lang ansteckungsgefährdent halten kann.

Auf diese Weise ist das Virus sehr wahrscheinlich auch von Osteuropa nach Belgien gelangt, ohne das in Deutschland ein Ausbruch zu verzeichnen war.

Sollte das Virus hier ausbrechen, hätte das erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben und insbesondere die Fleischindustrie im Ruhrgebiet und Westfalen.

Im Fall eines Ausbruchs müsste ein generelles Betretungsverbot für die umliegenden Wälder ausgesprochen werden und große Flächen müssten eingezäunt werden, damit das befallene Schwarzwild nicht noch weitere Bestände anstecken kann.

Die Verwaltung fordert dazu auf, insbesondere Essensreste unbedingt in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern zu entsorgen.

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