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Neue Glocken für die Johanneskirche

Auf dem Foto: Pfarrer Armin Kunze (links) und die Mitglieder des Presbyteriums der evangelischen Kirchengemeinde Voerde freuen sich gemeinsam mit Bürgermeisterin Imke Heymann (rechts) über die Ankunft der neuen Glocken

Nach 101 Jahren hat die Johanneskirche in Voerde neue Glocken bekommen.

Zahlreiche Menschen verfolgten gestern Morgen auf der Lindenstraße die Ankunft des neuen Geläuts, dass in der Glockengießerei Rincker, gegründet 1590 und damit Europas älteste Glockengießerei in Familienbesitz, im Bronzeguss hergestellt wurde.

Bereits vor einigen Wochen wurden die alten Harteisenglocken aus dem Jahr 1919 ins Ennepetaler Industriemuseum transportiert. Der Austausch war notwendig, weil die alten Glocken marode waren.

Mit einem Autokran des Wuppertaler Unternehmens Neeb wurden die vier Glocken zunächst vom LKW auf die Lindenstraße gehoben, damit die Menschen die neuen Glocken aus der Nähe begutachten und auch anfassen konnten.

Bürgermeisterin Imke Heymann, die gemeinsam mit Pfarrer Armin Kunze dieses kirchenhistorische Ereignis verfolgte zeigte sich beeindruckt: „Ich bin sehr froh, dass es der evangelischen Kirchengemeinde Voerde dank vieler Spenden gelungen ist, dass das Läuten der Kirchenglocken in Voerde noch vielen Generationen nach uns zum Lebensbegleiter wird“.

Alle Glocken tragen Inschriften, die von der Gondelsheimer Künstlerin Rosemarie Vollmer gestaltet wurden. Die Größte Glocke trägt dazu ein Bildnis von Johannes des Täufers.

Zu Posaunenklängen schwebten die vier Glocken dann in den Kirchturm. Dort wird in den nächsten Tagen der Glockenstuhl errichtet, in den die Glocken eingehängt werden. Im November sollen die Glocken der Johanneskirche dann das erste Mal zum Sonntagsgottesdienst läuten.

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