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Die Bürger in der Stadt / Voerde

Mary Ann in See gestochen

Bürgermeisterin Imke Heymann bei der Schiffstaufe

Ein für Ennepetal durchaus nicht gewöhnlicher Termin fand am vergangenen Samstag im Hülsenbecker Tal statt.

Dort stand eine „Schiffstaufe“ an.

Auf dem Kinderspielplatz unterhalb des Teiches wurde vor wenigen Tagen ein großes Spielschiff aufgestellt, dass nun seinen Namen bekommen hat.

Durch großzügige Spenden der Reichert-Alanod-Stiftung und der Sparkasse an Ennepe und Ruhr konnte der Ennepetaler Verkehrsverein das eindrucksvolle Spielgerät anschaffen und im Hülsenbecker Tal aufstellen lassen.

Nun konnte Bürgermeisterin Imke Heymann das Schiff im Beisein von Manfred Kartenberg, Vorstand der Reichert-Alanod-Stiftung und Anita Schöneberg, Erste Vorsitzende des Verkehrsvereins, auf den Namen „Mary Ann“ taufen. Der Name bezieht sich auf einen bekannten Shanty, der unter anderem von Freddy Quinn und Achim Reichel gesungen wurde.

Der Shanty-Chor Ennepetal-Voerde ließ es sich nicht nehmen, zu diesem Anlass vielstimmig mit Shantys, darunter natürlich auch „Sie hieß Mary Ann“, für maritimen Flair im Tal der Hülsenbecke zu sorgen.

Viele kleine Seeleute warteten darauf, dass Imke Heymann das Schiff taufte, um endlich „in See stechen“ zu können.

Dies tat die Bürgermeisterin ausnahmsweise mit Apfelschorle statt Sekt, schließlich steht das Schiff auf einem Spielplatz.

Sie hatte extra darauf geachtet, nichts Grünes anzuhaben, denn dies bringt bei einer Schiffstaufe Unglück. Rote Haare hat das Stadtoberhaupt sowieso nicht, auch das soll man bei der Schiffstaufe vermeiden. Man will dadurch nicht an den Klabautermann erinnern, denn der soll nach dem alten Seemannsgarn grüne Augen und rote Haare haben.

Nach der Taufe konnten die Kinder endlich das Schiff entern und allen Anwesenden war sofort klar, mit der Mary Ann ins Schwarze getroffen zu haben.

„Ich bin der Reichert-Alanod-Stiftung und der Sparkasse an Ennepe und Ruhr sehr dankbar, dass sie mit ihrer Spende dafür Sorge getragen haben, das Tal für Kinder noch attraktiver zu machen. Dem Verkehrsverein danke ich dafür, ehrenamtlich dafür gesorgt zu haben, dass das Schiff hier ins Tal gekommen ist“, so Imke Heymann.

Ab sofort heißt es für kleine Seeleute – und solche, die es werden möchten – „Schiff ahoi“.

 

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