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Kindertagesstätte Fliednerhaus ist jetzt Familienzentrum

v.l.: Bürgermeisterin Imke Heymann, Einrichtungsleiterin Miriam Lappe, Stellvertreterin Jessica Frank und der Abteilungsleiter „Tageseinrichtungen für Kinder“ Markus Ihmels

Die städtische Kindertagesstätte Fliednerhaus darf sich ab sofort Familienzentrum nennen.

Vor wenigen Tagen flatterte die Zertifizierungsurkunde des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes-Nordrhein-Westfalen ins Haus.

Damit ist der Fliednerhaus neben der Kindertagesstätte im Haus Ennepetal die zweite städtische Kindertageseinrichtung, die über diese Zertifizierung verfügt.

Die Schaffung von Familienzentren soll Eltern den Zugang zu niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten erleichtern.

Bei der Zertifizierung werden alle Punkte überprüft, die über die Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder hinaus als zusätzliche Leistungen erbracht werden, wie z.B.: Beratung und Unterstützung für Kinder und Familien, offene Sprechstunden der Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche, die Frühförderung, Therapiemöglichkeiten, Sprachförderung und Angebote der Familienbildung.

Bewertungskriterien sind auch Elternkurse, Kurse zur Gesundheits- und Bewegungsförderung, Angebote der Tagespflege, die Vernetzung im Sozialraum und die Kooperation mit anderen Einrichtungen.

Vor einem Jahr wurde seitens der Einrichtungsleitung und dem städtischen Fachbereich Jugend, Soziales und Bildung mit dem Zertifizierungsprozess begonnen. Grundlage dafür war eine umfangreiche Entwicklung und Dokumentation über Angebote, Initiativen und Kooperationen.

Die „heiße Phase“ des Zertifizierungsprozesses fiel genau in den Corona-Lockdown und stellte für Einrichtungsleiterin Miriam Lappe eine besondere Herausforderung dar.

„Ich bin sehr stolz, dass wir nun eine zweite städtische Kindertagesstätte haben, die das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“ tragen darf und freue mich, dass das Ministerium dem Fliednerhaus ein besonders hohes Qualitätsniveau in der Unterstützungsarbeit für Familie und Kinder bescheinigt hat“, so Bürgermeisterin Imke Heymann.

Das Qualitätssicherungsverfahren ist aber keine einmalige Sache sondern eine dauerhafter Prozess. In den nächsten Jahren muss sich das Fliederhaus in regelmäßigen Abständen einem umfangreichen Rezertifizierungsverfahren stellen.

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