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Die Bürger in der Stadt / Voerde

Familienzentrum rezertifiziert

Freuen sich über die erfolgreiche Rezertifizierung: Nina Däumig und Markus Ihmels

Als 2007 das Familienzentrum im Haus Ennepetal als Piloteinrichtung aus der Taufe gehoben wurde, war es eines der ersten in ganz Nordrhein-Westfalen. Damals konnte niemand voraussehen, welche Erfolgsgeschichte daraus werden würde.

Familienzentren bieten für Kinder, Eltern und Familien Angebote einer leicht zugänglichen Unterstützung und Förderung. Sie bilden Knotenpunkte in einem Netzwerk, das Kinder individuell fördert sowie Familien umfassend berät und unterstützt. Ziel ist die Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung als Aufgabe der Kindertageseinrichtungen mit Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien.

Das städtische Familienzentrum sorgt gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus für Kommunikation zwischen den Generationen und den Kulturen.

In regelmäßigen Abständen werden die Familienzentren rezertifiziert und müssen einen strengen Anforderungskatalog des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen erfüllen. Dies hat das Familienzentrum im Mehrgenerationenhaus mit Bravour erfüllt, alle Bereiche und Schwerpunkte waren Gütesiegelfähig.

So verfügt das städtische Familienzentrum als einzige Einrichtung über feste Integrationskräfte und ist in Sachen Sprachförderung Lehreinrichtung. Als erste Einrichtung in der Stadt Ennepetal hatte das Familienzentrum seinerzeit die Öffnungszeiten ausgedehnt und trägt seitdem so zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei.

15 Kolleginnen und Kollegengehören zum Team um Nina Däumig, die die Einrichtung seit 2010 erfolgreich leitet.

Das Familienzentrum bietet die Möglichkeit zu vielfältigen Praktika und das Freiwillige Soziale Jahr im Mehrgenerationenhaus, um in das Berufsbild des Erziehers „hineinschnuppern“ zu können. Nicht ganz uneigennützig: Zahlreiche ehemalige Praktikanten haben am Erziehungsberuf Gefallen gefunden, sich ausbilden lassen und gehören heute zum Team.

Anfragen zu Berufspraktika und dem Berufsbild des Erziehers beantwortet der städtische Abteilungsleiter „Tageseinrichtungen für Kinder“, Markus Ihmels, gern unter der Tel.-Nr. 979 153, denn Fachkräfte sind Mangelware und werden gesucht.

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