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Die Bürger in der Stadt / Voerde

Es tut sich was im Hülsenbecker Tal

v.l.: Björn Mayr (städtischer Projektleiter), Marco Kron (Fa. SWECO), Bürgermeisterin Imke Heymann, Heike Plagmann (Landschaftsarchitektin Club L 94), Burkhard Wegener (Geschäftsführer Club L 94)

Im Herbst 2017 präsentierte der Gewinner des Gestaltungswettbewerbs für das Hülsenbecker Tal, Club L 94 Landschaftsarchitekten, seine Pläne.

Zwischenzeitlich sind zwar nicht die Bagger im Tal angerückt, aber dennoch hat sich viel getan.

Aus dem ursprünglichen Wettbewerbsbeitrag sind in den letzten Monaten konkretere Pläne geworden und die Rahmenbedingungen der Umgestaltung wurden mit den Verfahrensbeteiligten abgesteckt. Am heutigen Donnerstag stellten nun Club L 94-Geschäftsführer Burkhard Wegener und Landschaftsarchitektin Heike Plagmann gemeinsam mit Marco Kron von der SWECO GmbH, die für den Wasserbau eingebunden ist, den weiteren Fortgang für das Hülsenbecker Tal vor.

Club L 94 mit Sitz in Köln hat 30 Mitarbeiter und ist damit eines der größeren Landschaftsarchitekturbüros in Deutschland. Die SWECO GmbH ist europaweit tätig, beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und hat ihren Hauptsitz in Schweden. Die deutsche Niederlassung ist in Köln und beschäftigt sich in der Hauptsache mit Wasser- und Abwasserwirtschaft.

Gemeinsam wollen sie den verfeinerten und konkretisierten Wettbewerbsentwurf nun in die Tat umsetzen. Dabei soll zunächst der Schwerpunkt auf den Unterlauf der Hülsenbecke gelegt werden. Ziel ist es, das Wasser der Ennepe und der Hülsenbecke erlebbarer zu machen.

Bis Ende Oktober sollen mehrere Varianten der Entwurfsplanung mit den zu beteiligenden Behörden und den Grundstückseigentümern abgestimmt sein, damit sich die Lokalpolitik noch in diesem Jahr für eine Vorgehensweise entscheiden kann.

Die für die Förderanträge notwendigen Bürgerbeteiligungen, Kostenermittlungen u.ä. sollen im Jahr 2020 abgeschlossen werden, damit im Anschluss Anträge auf Fördermittel aus verschiedenen Töpfen gestellt werden können.

Für die rund 3 Millionen Euro teure Maßnahme rechnet die Stadt mit einer Förderung von rund 50 Prozent.

Der eigentliche Baubeginn soll spätestens Ende 2021 erfolgen.

Damit sich aber schon früher für die Bürgerinnen und Bürger im Tal sichtbar etwas tut, plant Club L 94, einzelne Bausteine aus der Gesamtplanung vorzuziehen und bereits früher fertigzustellen.

So wäre als erste Maßnahme z.B. die Umgestaltung der Tiergehege denkbar.

Derzeit werden Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt, die beim Umbau mitziehen müssen.

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