Rathaus
Die Bürger in der Stadt / Voerde

#Ennepetalhältzusammen

Es ist nun etwas mehr als 14 Tage her, dass am Abend des 14. Juli ein Unwetter mit enormen Auswirkungen für das Land und die Region auch über Ennepetal hinweg gezogen ist.

Auch wenn in unserer Stadt niemand Schaden an Leib und Leben genommen hat oder obdachlos geworden ist, haben in Ennepetal an vielen Stellen Hochwasser und Starkregen enorme Schäden verursacht.

Die zahlreichen technischen und baulichen Maßnahmen der Stadt Ennepetal und des Ruhrverbandes in den letzten Jahren, zu denen beispielweise die Freilegung und Renaturierung von Gewässern in Ennepetal, die Anlage von Regenrückhaltebecken und Stauraumkanälen gehören, haben Schlimmeres verhindert. Jedoch ist dieser Prozess in Ennepetal noch nicht abgeschlossen. Die Überflutungen zeigen, dass die vorgesehenen Maßnahmen kontinuierlich fortgesetzt und die Ergebnisse laufend zu überprüfen sind.

Die Kräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter Unfallhilfe und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft waren in den Überflutungsgebieten an der Heilenbecke, der Ennepe und des Hasper Baches im Dauereinsatz.

Darüber hinaus haben viele Ennepetalerinnen und Ennepetaler, die nicht betroffen waren, den Mitbürgerinnen und Mitbürgern tatkräftig dort geholfen, wo dringend Unterstützung gebraucht wurde.

Auch heute noch ist die Stadt Ennepetal damit beschäftigt, die Schäden an der öffentlichen Infrastruktur zu sichten und zu priorisieren. Obwohl in unserer Stadt Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstanden sind, ist es in relativ kurzer Zeit gelungen, die Ver- und Entsorgung und die Verkehrswege größtenteils sicherzustellen.

Bürgermeisterin Imke Heymann zeigt sich von den Anstrengungen der letzten Jahre im Bereich der Vorsorgemaßnahmen und vom Zusammenhalt der Ennepetalerinnen und Ennepetaler in dieser Zeit beeindruckt: „Ich bin sehr dankbar dafür, wie sehr sich die Bürgerinnen und Bürger gegenseitig in dieser schweren Situation unterstützt haben und solidarisch dort geholfen haben, wo Hilfe gebraucht wurde. Den Einsatzkräften aller beteiligten Organisationen, die unermüdlich im Einsatz gewesen sind, spreche ich meinen allergrößten Respekt und meine tiefe Verbundenheit aus. Alle haben unglaubliches geleistet“.

Die Ende der letzten Woche vom Land NRW initierten Soforthilfen für betroffene Unternehmen und Familien werden aktuell durch die Stadt Ennepetal ausgezahlt, die erste Welle von Anträgen ist abgearbeitet. „Unser Anspruch ist es jetzt, dass bei Anträgen, die vormittags eingehen, die Hilfen noch am Nachmittag auszuzahlen“, so die Bürgermeisterin.

Fazit: Auch wenn das Unwetter in Ennepetal vergleichsweise geringe Folgen gehabt hat, sind doch viele Bürgerinnen und Bürger von den Auswirkungen betroffen und es wird noch längere Zeit in Anspruch nehmen, alle Schäden zu beheben. In diese Krise hat sich gezeigt, dass die Ennepetalerinnen und Ennepetaler zusammenstehen, wenn es darauf ankommt. #ennepetalhältzusammen

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