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Baustelle Rahlenbecke geht voran

Rahlenbecke

Die größte Tiefbaustelle in Ennepetal ist momentan auf der Kölner Straße an der Rahlenbecke zu finden.

Nachdem die Stadtbetriebe im April die Kanalbaumaßnahme in diesem Bereich beendet haben, ist dort seit ‚Ende Juni die AVU tätig.

Die Baumaßnahme ist notwendig, damit im kommenden Jahr der Kreisverkehr Kölner Straße/ Hembecker Talstraße / Schacht-straße errichtet werden kann.

Vorher muss die AVU Netz ihre Leitungen verlegen. Dazu zählt eine Haupttransportleitung, mit der das Trinkwasser vom Wasserwerk Rohland (Ennepetalsperre) nach Schwelm und (über die Hembecker Talstraße) nach Gevelsberg fließt. Für die sichere Wasserversorgung ist für die Dauer der Bauarbeiten eine provisorische Leitung in Betrieb genommen worden. Derzeit werden die aus dem Jahr 1907 stammenden Leitungen durch neue Rohre ersetzt. Gleichzeitig wird auch eine Gasleitung der ersten Generation (Baujahr 1912) ersetzt und Glasfaserkabel werden eingezogen. Zusätzlich modernisiert die AVU Netz die Stromleitungen und baut eine neue Trafo-Station (Standort Kölner Straße beim Betriebshof) für die jetzige Station am Rahlenbecker Tunnel.

Der Verkehr wird im ersten Bauabschnitt aus Fahrtrichtung Schwelm gesehen rechts an der Baustelle vorbeigeführt. Sobald dieser Abschnitt abgeschlossen ist, wechselt die Baustelle Mitte/Ende September auf die andere Seite und damit auch die Verkehrsführung.

Reiner Gregarek, verantwortlicher Bauingenieur der AVU, ist froh, den Verkehr ohne Bauampel an der Baustelle vorbeiführen zu können. Lediglich in den Herbstferien wird man um eine Beampelung nicht herumkommen, dann quert die Baustelle die Fahrbahn.

„Diese Arbeiten konnten keinesfalls zeitlich mit der Kanalbaustelle der Stadtbetriebe durchgeführt werden“, so Reiner Gregarek. „Dies hätte bedeutet, dass die Kölner Straße hätte vollständig gesperrt werden müssen. Für Linienbusse und Rettungsfahrzeuge wäre dann kein Durchkommen möglich gewesen“. Außerdem hätten sich beide Baumaßnahmen gegenseitig behindert.

Voraussichtlich Ende des Jahres wird die AVU ihre Arbeiten abgeschlossen haben. Dann wird im nächsten Jahr mit dem Kreisverkehr begonnen.

Der soll Anfang 2021 fertiggestellt sein, rechnet Joachim Hübner, Vorstand der Stadtbetriebe.

Während dieser Maßnahme soll der Verkehr grundsätzlich zweispurig an der Baustelle vorbeigefügt werden. Ein tagesweiser Einsatz einer Baustellenampel ist aber nicht ausgeschlossen.

Sobald die Einfahrt der Hembecker Talstraße in den Kreisverkehr angelegt wird, wird die Hembecker Talstraße im unteren Bereich abgebunden und die Verkehrsteilnehmer müssen über den Strückerberg ausweichen. Joachim Hübner hofft, dass dies nur über einen kurzen Zeitraum notwendig ist.

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