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Die Bürger in der Stadt / Voerde

Aktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Auf dem Foto: v. l. Bettina Frauenstein (Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis), Astrid Fänger (Mehrgenerationenhaus Stadt Ennepetal), Andrea Stolte (Gesine Intervention / Frauenberatung.EN), Nina Däumig (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Ennepetal)

Seit 1981 organisieren alljährlich am 25. November unterschiedlichste Menschenrechtsorganisationen Veranstaltungen, bei denen die Menschenrechte von Frauen und Mädchen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden.

Bundesweit bekannt ist inzwischen die Fahnenaktion von Terre des Femmes. Am 25. November 2001 ließ die Frauenrechtsorganisation zum ersten Mal die Fahnen wehen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

Seither wird die Aktion von zahlreichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Parteien, Verbänden und Ministerien aufgegriffen und weitergetragen.

Auch unterschiedlichste Aktionen in den einzelnen Kreisstädten tragen aktiv dazu bei, öffentlich für dieses Thema zu sensibilisieren. So auch in diesem Jahr wieder in Ennepetal.

Ennepetal will an diesem Tag Flagge zeigen und in der Öffentlichkeit ein klares Zeichen setzen! - NEIN zu Gewalt an Frauen- FREI leben, ohne Gewalt! –

Nina Däumig, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ennepetal, und Projektleiterin Astrid Fänger vom Mehrgenerationenhaus haben - in Kooperation mit den heimischen Bäckereien Kartenberg, Herberg und dem Voerder Kreiselmarkt - mit „Mehrwegbrötchentüten“ mit der Aufschrift – Nachhaltig gegen Gewalt an Frauen- auf dieses Thema vor Ort aufmerksam gemacht.

„Es braucht nachhaltige Strukturen um Gewalt gegen Frauen konsequent zu bekämpfen. Ich freue mich sehr über die engagierte Arbeit des runden Tisches gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt in Bezug auf die Umsetzung der Istanbul-Konventionen auf kommunaler Ebene“, unterstützt Bürgermeisterin Imke Heymann die Aktionen rund um den 25. November.

„Gewalt gegen Frauen zieht sich durch alle Generationen. Schon junge Mädchen aber auch Seniorinnen sind betroffen“, berichtet Astrid Fänger.

 

Informationen zum Thema Gewalt an Frauen und Häusliche Gewalt, zu regionalen Beratungsangeboten – auch für Männer – sind auf der Homepage unter www.gesine-intervention.de einsehbar.

Eine Beratung vor Ort wird von der Frauenberatung.EN in Schwelm unter der Telefon-Nr. 02336 - 475 9091 angeboten. Das Hilfetelefon, Tag & Nacht, anonym und kostenlos, kann unter der Telefon-Nr.:  08000 116016 kontaktiert werden.

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