Blühwiesen in der Stadt für Natur und Mensch

Fläche an der Wilhelmshöher Straße

Die Stadt legte Anfang Juli 2020 eine Blühwiese an der Bushaltestelle im Bereich an der Ecke Wilhelmshöher/Rüggeberger Straße an. Die Fläche wurde mit regionalem Saatgut, das mit einigen Kulturarten (z. B. Sonnenblume) angereichert war, eingesät. Bienen, Schmetterlinge, Wespen und Hummeln suchen gerne die Blüten auf, die ihnen reichlich Nahrung bieten: Schafgarbe, Malve, Wilde Möhre, Klatschmohn, Phacelia, Wegwarte und viele andere Arten mehr sorgen für ein breites Nahrungsangebot.

Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Sachgebiets Umweltschutz mit den städtischen Gärtnen und der AGU Schwelm, die das Saatgut für die Blühwiese freundlicherweise zur Verfügung stellte und professionelle Tipps zur Ansaat gab.


Renaturierung ehemaliger Friedhofsflächen

Im Sommer 2021 wurden im Rahmen des von der Bezirksregierung Arnsberg mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW geförderten Projektes „Renaturierung von ehemaligen Friedhofsflächen“ auch Flächen auf den Friedhöfen Voerde und Milspe mit zwei regionalen Saatgutmischung Regiosaatgut (UG 2) „Frischwiese“ und „Feldraine“ eingesät, um die Pflanzenvielfalt zu erhöhen und ein reichliches Nahrungsangebot für Insekten zu bieten.


Pflege der Wiesen

Die Blühwiesen werden zweimal im Jahr gemäht. Das Mähgut wird abtransportiert, um den Boden auszumagern.

Das Betreten der Flächen ist nicht erwünscht.

Falls die Artenvielfalt im Laufe der Jahre zurückgeht, weil sich stärker wüchsige Gräser und Stauden durchgesetzt haben, erfolgt eine neue Einsaat.


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