Erneuerbare Energien

Die Energieträger Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Bioenergie stehen uns fast unbegrenzt zur Verfügung. Durch ihren Einsatz, zum Beispiel die Nutzung der Sonne zur Wärme- (Solarthermie) und Stromerzeugung (Photovoltaik), die Nutzung von Erdwärme und Biomasse kann der Verbrauch an fossilen Brennstoffen und deren klimaschädliche Emissionen massiv eingeschränkt werden. Zudem bedeuten sie mehr Unabhängigkeit von Energieimporten und stärken die heimische Wirtschaft.

Viele Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energien werden von Land,  Bund oder den regionalen Energieversorgern gefördert (siehe weiter unten).


Solardachkatastar für Ennepetal

Das Solardachkataster gibt erste Hinweise darauf, ob das Dach Ihres Gebäudes für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist. Es kann dann einerseits Strom durch den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen und andererseits Wärme durch den Einsatz von Solarthermie-Anlagen gewonnen werden.

Hier kommen Sie zu einer ersten Einschätzung.


Beratung zur Nutzung erneuerbarer Energien

Im Rahmen einer professionellen Beratung erhalten Sie neben dem Aspekt der Sonneneinstrahlung weitere Detailinformationen, die bei der Anlagenplanung ebenfalls zu berücksichtigen sind – etwa zur Ausrichtung des Daches, der Verschattung und der Statik des zu bebauenden Daches.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW stellt Informationen zu erneuerbaren Energien und zu unabhängiger Beratung bei Ihnen zu Hause zur Verfügung. Geeignet für Hausbesitzer mit bestehender solarthermischer Anlage ist der „Check von Solarwärme-Anlagen“.

Bei dem örtlichen Energieversorgungsunternehmen AVU (Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen), An der Drehbank 18, 58258 Gevelsberg, Tel.02332/73123, sind Beratungen und Serviceleistungen erhältlich: „Solardach-Check“.

Fördermöglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien

Erneuerbare Energien können den Wärmeenergiebedarf für Heizung und Wasser bis zu 100 Prozent decken. Sei es eine Solarthermieanlage, Biomasseanlage oder effiziente Wärmepumpe – die Umstellung der Heizungsanlage in Wohngebäuden auf erneuerbare Energien wird mit dem Marktanreizprogramm (MAP) gefördert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Möglichkeiten dazu noch einmal verbessert. In dem vorliegenden Flyer finden Sie Informationen zur Förderung.

Weitere Informationen sind auch über die Verbraucherzentrale NRW oder über das Förder-Navi der Energieagentur NRW erhältlich.

Heizen mit Holz

Das Heizen mit Holz in Kamin- oder Kachelöfen wird immer beliebter und trägt zur Behaglichkeit im Wohnraum bei. Sein Einsatz spart fossile Brennstoffe, hilft den Ausstoß von Treibhausgasen zu mindern und dient somit dem Klimaschutz. Doch leider belasten  Emissionen die Luftqualität, insbesondere im Winter bei austauscharmen Wetterlagen. Das betrifft besonders den Feinstaub.

Die Emissionen lassen sich jedoch durch den richtigen Betrieb der Öfen reduzieren. Der umweltfreundliche Betrieb der Holzöfen ist ohne Sachkenntnis und ohne die Bereitschaft der Betreiber dieser Anlagen "mitzuarbeiten" nicht zu erreichen.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) und der Landesfachverband des Schornsteinfegerhandwerks NRW haben gemeinsam die Broschüre "Richtig heizen mit Holz" (pdf-Dokument) erarbeitet. Diese Broschüre ist im Rahmen des Projektes "Landesweite Reduzierung von Feinstaub aus Hausbrandanlagen" erstellt worden, das vom NRW-Umweltministerium und dem Cluster Umwelttechnologien unterstützt wird. Die Beratung der Betreiber zu fördern, ist ein Schwerpunkt des Projektes.
 

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