Bebauungsplan Nr. 102 "Gefahenabwehrzentrum"

Teil 1 "Kreispolizeibehörde und Teil 2 "Bevölkerungsschutz und Kreisfeuerwehrzentrale"

Im Stadtteil Ennepetal - Büttenberg an der Strückerberger Straße (L527) soll ein Gefahrenabwehrzentrum entstehen. Auf der südlichen, ca. 14.000 qm großen Fläche, ist der Bau einer Kreispolizeibehörde geplant. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Standorte Gevelsberg, Ennepetal und Schwelm zentralisiert werden sollen.
Die nördliche Fläche umfasst das eigentliche Gefahrenabwehrzentrum mit den Modulen Bevölkerungsschutz und Kreisfeuerwehrzentrale mit einem Flächenbedarf von ca. 19.000 qm.

Da sich die zeitlichen Abläufe und der Planungsstand zwischen dem Gefahrenabwehrzentrum und der Kreispolizeibehörde unterscheiden, ist es notwendig geworden, den Bebauungsplan zu teilen:

  • Bebauungsplan „Gefahrenabwehrzentrum“, Teil 1 „Kreispolizeibehörde“
  • Bebauungsplan „Gefahrenabwehrzentrum“, Teil 2 „Bevölkerungsschutz und Kreisfeuerwehrzentrale“

 

Teil 1 "Kreispolizeibehörde"

Im westlichen Bereich ist die Kreispolizeibehörde als fünfgeschossiges Gebäude geplant, das größtenteils Büronutzungen beinhaltet. Auch sind dort Sondernutzungen für die Polizeiwache wie z.B. die Leitstelle vorgesehen. Die Anzahl der Beschäftigten beläuft sich auf ca. 260 Personen.
 
Die Stellplätze befinden sich hauptsächlich östlich hinter dem Hauptgebäude, aber auch zwischen dem Hauptgebäude und der Strückerberger Straße und im südlichen Bereich. Es sind 56 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge und 165 Stellplätze für Beschäftigte und Besucher geplant.
Die verkehrliche Erschließung wird von der Strückerberger Straße aus erfolgen. Das städtebauliche Konzept sieht hier vor, dass die Kreispolizeibehörde und das Gefahrenabwehrzentrum im nördlichen Bereich (Bebauungsplan Nr. 102 „Gefahrenabwehrzentrum“, Teil 2 „Bevölkerungsschutz und Kreisfeuerwehrzentrale“) eine gemeinsame Hauptzufahrt benutzen werden. Dadurch soll der Verkehrsfluss auf der Strückerberger Straße möglichst wenig beeinträchtigt werden. Für Not- und Gefahrenfälle ist noch jeweils eine Zufahrt für das Gefahrenabwehrzentrum und die Kreispolizeibehörde vorgesehen. Diese darf im täglichen Betrieb nicht genutzt werden.

Der Ausgleich des Eingriffs in Natur und Landschaft kann nicht vollständig innerhalb des Plangebiets erfolgen. Im weiteren Verfahren werden externe Ausgleichsmaßahmen festgelegt. Die südlich gelegene Hecke mit Baumbestand soll geschützt werden. Entlang der Strückerberger Straße wird zur Eingrünung des Gebietes ein Pflanzstreifen festgesetzt. Bestehende Bäume sind auch hier zu erhalten.

 

Teil 2  "Bevölkerungsschutz und Kreisfeuerwehrzentrale"

Das Gefahrenabwehrzentrum beinhaltet die Module „Bevölkerungsschutz“ und „Kreisfeuerwehrzentrale“ mit einem Flächenbedarf von ca. 19.000 qm. Das Modul „Bevölkerungsschutz“ enthält die Kreisstelle, Stellflächen für Einsatzfahrzeuge, ein Katastrophenschutzlager sowie Werkstätten und eine Tankstelle mit Notstromversorgung. Zur Kreisfeuerwehrzentrale gehören u.a. die weiterführende Ausbildung der kreisangehörigen Feuerwehren, Atemschutzwerkstatt, Chemikalienschutzwerkstatt und Schlauchpflege.

Geplant ist ein U-förmiges Gebäude mit einem Innenhof. Zur Strückerberger Straße hin werden in einem höheren Baukörper Büronutzungen angeordnet, in den hinteren Gebäudeteilen sind Fahrzeughallen geplant und im östlichen Bereich ist ein Schlauchturm vorgesehen. Die Anzahl der Beschäftigten beläuft sich auf ca. 70 Personen.

Die verkehrliche Erschließung wird von der Strückerberger Straße aus erfolgen. Das städtebauliche Konzept sieht hier vor, dass das Gefahrenabwehrzentrum und die südlich an diesen Bebauungsplan anschließende geplante Kreispolizeibehörde (Bebauungsplan Nr. 102 „Gefahrenabwehrzentrum“, Teil 1 „Kreispolizeibehörde“) eine gemeinsame Hauptzufahrt benutzen werden. Dadurch soll der Verkehrsfluss auf der Strückerberger Straße möglichst wenig beeinträchtigt werden. Für Not- und Gefahrenfälle ist noch jeweils eine Notzu-/ausfahrt für das Gefahrenabwehrzentrum und für die Kreispolizeibehörde vorgesehen.

Der Ausgleich des Eingriffs in Natur und Landschaft kann nicht vollständig innerhalb des Plangebiets erfolgen. Im weiteren Verfahren werden externe Ausgleichsmaßahmen festgelegt.
Der noch in der Erarbeitung befindliche Umweltbericht wird die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes umfassend behandeln und zur Offenlage gemäß § 3 Abs. 2 BauGB vorliegen.
Eine Artenschutzrechtliche Vorprüfung der Stufe I (ASP I) gem. § 44 Abs. 1 BNatSchG liegt vor.

Verfahrensschrittamvom/bis
Aufstellungsbeschluss (gesamtes Plangebiet)21.02.2019 
Teilung des Bebauungsplanes u. Billigungs- und Auslegungsbeschluss (Teil 1)10.12.2020 

Umbenennung des Teils 2 in "Bevölkerungsschutz und Kreisfeuerwehrzentrale"

19.01.2021 
Satzungsplan Vorentwurf (Teil 1)(1.2 MB pdf-Dokument)
Begründung zum Vorentwurf (Teil 1)(859 KB pdf-Dokument)
Satzungsplan Vorentwurf (Teil 2)(2.2 MB pdf-Dokument)
Begründung zum Vorentwurf (Teil 2)(880 KB pdf-Dokument)
Artenschutzprüfung(1.1 MB pdf-Dokument)

Der Umweltbericht – der noch erarbeitet wird – wird Aussagen zum Klimaschutz beinhalten.

 

Die eingestellten Bauleitplanverfahren dienen Ihnen lediglich zur Information. Sollten Sie eine rechtsverbindliche Auskunft wünschen, setzen Sie sich bitte mit einem der u.a. Mitarbeiter der Stadtplanung in Verbindung.

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