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Wilhelmstraße 48

Die zweigeschossige verputzte Villa wurde 1906 von dem Architekten E. Eichelberg für den Fabrikanten Ferdinand Bilstein errichtet. Das Ziegel gedeckte Walmdach wird durch einen straßenseitigen Ziergiebel, eine Dachgaube und einem satteldachförmigen Treppenhausanbau in der Baumasse gegliedert. Fensterrahmungen, Ortgänge und Dachgesimse sind weiß gestrichen und kontrastieren zu dem hellen Gelb des Putzes. Alle Fenster sind mit verzierten Stuckohrenrahmungen versehen und haben Sprossenteilung oberhalb der Kämpfer; neben Rechteckformaten finden sich auch elliptische Bögen, Rundbögen und Viertelkreisbögen. Seitlich des Einganges mit stilgerecht geschwungenem Vordach befindet sich eine Auslucht in mittiger Anordnung unterhalb des Ziergiebels. Die Villa inmitten eines parkartig angelegten Grundstückes legt Zeugnis ab über die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse.  

Für die Erhaltung sprechen kunst- und baugeschichtliche Gründe (gut erhaltenes Beispiel eines reduzierten Jugendstils) und städtebauliche Gründe (erhaltenswerte Straßenrandbebauung).


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