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Wilhelmstraße 38

Das 1838 für den Bauherrn Friedrich Bilstein errichtete zweigeschossige, traufenständige Fachwerk- und Schieferhaus bildet den Endpunkt des auf der Südseite der Wilhelmstraße z. Zt. des Klassizismus entstandenen Ensembles bürgerlicher Wohnhäuser im bergischen Stil. Nach Angaben des Heimatforschers Alfred Blum übernahm bereits 1843 der Fabrikant Johann Daniel Bilstein das Gebäude, der Stammvater der heutigen Fabrikantenfamilien Bilstein in Voerde und Altenvoerde. Das Hauptgebäude hat ein Krüppelwalmdach in Ziegeldeckung mit verschieferten Ortgängen und weist drei Fensterachsen auf. Firstversetzt befindet sich in westlicher Richtung ein Anbau mit Nebeneingang, der stilistisch völlig dem Hauptgebäude angepasst ist und vermutlich erst nach 1838 entstanden ist. Alle Fenster am Gebäude sind als Holzsprossenfenster mit bergisch-grünen Schlagläden erhalten. Sowohl Haupt- wie Nebeneingang haben ein Oberlicht und eine zierliche Stahl/Glas-Überdachung. Das in der Höhe geneigte Grundstück ist straßenseitig durch eine Bruchsteinmauer eingefriedet. Das Gebäude hat ortsgeschichtliche Bedeutung und ist ein gut erhaltenes Beispiel eines im Bergischen Stil bewahrten Bürgerwohnhauses.

Für die Erhaltung und Nutzung sind kunstgeschichtliche, volkskundliche und städtebauliche Gründe maßgebend.

 

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