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Voerder Straße 11

Das Wohn- und Geschäftshaus Voerder Straße 11 wurde 1906 im Stil des Gründerzeit-Historismus nach einem Entwurf des Wuppertaler Architekten E. Wellershaus für den Bauherrn August Hedtmann errichtet. Der viergeschossige Klinkerbau bildete zusammen mit den Häusern Voerder Straße 3 (früher Stadtbücherei) und dem unmittelbaren Nachbarhaus Voerder Straße 9 zu Anfang dieses Jahrhunderts den Beginn einer städtischen Massivbauweise in Milspe, welche anstelle der niedriggeschossigen, dörflichen Fachwerk- und Schieferhausbauweise entstand. Das Gebäude ist in der Fassade weitgehend symmetrisch geordnet: breiter, geschwungener Mittelgiebel mit Segmentbogenfenstern, unter diesem ein dreiachsiger Mittelerker auf Konsolen in Volutenform. Am Mittelerker und am Erdgeschoss über den Rundbogenfenstern sind Stuckembleme mit Jugendstileinflüssen erhalten, welche bei dezenter farblicher Akzentuierung noch besser in Erscheinung treten würden. Die am ganzen Gebäude erhaltenen Holzsprossenfenster sind von Stuckrahmungen umgeben, ebenso sind die Gebäudeecken durch Quaderrahmungen hervorgehoben. Das Gebäude hat ortsgeschichtliche Bedeutung.  

Für die Erhaltung und Nutzung sprechen kunstgeschichtliche und städtebauliche Gründe.

 

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