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Milsper Straße 14

Das 1829 (bei D. Wiethege mit 1819 datiert) von J. D. Spannagel erbaute klassizistische Wohnhaus korrespondiert mit dem 1835 von E. Spannagel errichteten klassizistischen Wohnhaus Lindenstraße 8, heute „Haus der Begegnung“. Der zweigeschossige Putzbau mit streng symmetrischer Fassadengliederung ist wie dort gegenüber der Straßenflucht zurückgesetzt. Das flach geneigte Walmdach ist in Schiefer gedeckt, das Gesims mit Zahnschnittfries versehen. Ein hohes Eingangsportal mit dreieckiger Giebelverdachung auf einer Kämpferplatte wird von seitlichen Pilastern mit Kapitellausbildung getragen. Zur Straßenseite orientieren sich fünf Fensterachsen, alle in erhaltenen, schlichten Rahmungen, im Erdgeschoss mit Sturzgesims. Das Gebäude hat ortsgeschichtliche Bedeutung.  

Für die Erhaltung und Nutzung sind kunstgeschichtliche und städtebauliche Gründe maßgebend.

 

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