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Kölner Straße 129,131

Der viergeschossige Putzbau wurde 1902 (Inschrift) nach einem Entwurf des Architekten A. Marsch für Wilhelm Schölling an der spitzwinkligen Einmündung der Heilenbecker Straße in die Kölner Straße, am sogenannten „Timpen“ errichtet. Augrund des Straßenverlaufes entstand ein spitz zulaufendes Bauwerk, das im Volksmund „Bügeleisenhaus“ genannt wird. Die Gebäudespitze wird durch einen bemerkenswerten halbkreisförmigen Eckerker mit spitzem Turm baugestalterisch hervorgehoben. An Dachgesims, Kaff- und Gurtgesimsen, Fensterumrahmungen und -verdachungen sowie an den Erkern befindet sich gründerzeitliche Stuckornamentik. Zur Kölner Straße sind acht Fensterachsen orientiert, davon einige als Blindfenster, an der Heilenbecker Straße befindet sich ein Rechteckerker. Die Schaufenster und Hauseingänge sind in der ursprünglichen Form und Gestaltung erhalten. Das Gebäude wurde 1979 vollständig renoviert und erhielt einen Preis im Fassadenwettbewerb des Kommunalverbandes Ruhrgebiet. Das Gebäude hat ortsgeschichtliche und städtebauliche Bedeutung.  

Für die Erhaltung und Nutzung sprechen kunstgeschichtliche und stadtgestalterische Gründe.

 

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