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Ischebecker Straße 13

Das ortsübliche Fachwerk- und Schieferhaus wurde wahrscheinlich als Wohnhaus eines landwirtschaftlichen Hofes im 18. Jahrhundert errichtet und ist damit eines der ältesten, noch im ursprünglichen Zustand erhaltenen Gebäude in Altenvoerde. Das Gebäude ist bereits in der 1789 erschienenen Schrift „Choragraphie von Schwelm- Anfang und Versuch einer Topographie der Grafschaft Mark“ von Pastor Friedrich Christoph Müller als Hofschaft „in der Ischebecke“ aufgeführt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde in dem Gebäude auf der Südseite eine kleine Werkstatt eingerichtet., der Ausgangspunkt der bedeutenden Schraubenfabrik Altenloh, Brinck & Co.. Das schlichte, zweigeschossige, weitgehend verschieferte Gebäude mit Satteldach weist an der Eingangsseite eine Ladeluke mit zwei flankierenden Giebelfenstern auf. Alle Fenster (inzwischen erneuert als Kunststofffenster mit Sprossenteilung) haben grüne Schlagläden und kleine Fensterverdachungen. Das Gebäude steht landschaftlich reizvoll oberhalb einer Teichanlage am Hang. Es wird über eine baumbestandene Zufahrt erschlossen. Das Gebäude hat Bedeutung für den Ortsteil Altenvoerde. Es war der Ennepetaler Wohnort der ehemaligen Senatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Dr. Emilie Kiep-Altenloh. Ferner legt das Gebäude Zeugnis ab über die örtliche Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse.  

Für die Erhaltung sprechen in erster Linie volkskundliche Gründe.


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