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Hülsenbecke 34, 38

Neben dem um 1790 errichteten schlichten Fachwerkwohnhaus Hülsenbecke 34 und dem prächtigen um 1810 erbauten Fachwerkwohnhaus Hülsenbecke 38 befand sich bis ca. 1960 noch ein weiteres Wohnhaus. Die im Hülsenbecker Tal gelegenen Teiche deuten weiterhin auf ein dort ursprünglich vorhandenes Hammerwerk oder einen Schleifkotten hin. Das Haus Hülsenbecke 38 weist die Stilmerkmale eines stattlichen bergisch-märkischen Bürgerhauses auf: rechteckiger Grundriss mit fünf Fensterachsen, erhaltene weißgestrichene Holzsprossenfenster mit grünen Schlagläden, Krüppelwalmdach, Mittelgiebel zur Eingangsseite, Verschieferung der Wetterseite. Der zur Talseite gelegene Haupteingang mit verziertem Oberlicht und Überdachung ist in der heutigen Nutzung aufgegeben. Das schlichtere Fachwerkwohnhaus Hülsenbecke 34 ergänzt die Baugruppe des Hauptgebäudes und der südlich gelegenen Scheune. Die Giebeldreiecke sind in ursprünglichen Holzschindeln erhalten. Holzsprossenfenster mit Fensterverdachungen und grünen Schlagläden unterstreichen den bergischen Charakter. Die Hausgruppe markiert die Eingangssituation zum Erholungsgebiet Hülsenbecker Tal und hat damit städtebauliche Bedeutung.  

Für die Erhaltung sprechen baugeschichtliche und volkskundliche Gründe.

 

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