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Hillringhausen 118

Bei der ehemaligen Bandwirkerei handelt es sich um ein ca. 1910 errichtetes kleines Fabrikationsgebäude. Es setzt sich zusammen aus einem zweigeschossigen Backsteingebäude unter flachgeneigtem, mit Pappe gedeckten Satteldach und einem rückwärtigen quergestellten eingeschossigen Anbau unter einem Pultdach. Die Rückseite des Anbaues wurde später verputzt. Der Sockel beider Gebäudeteile besteht aus Bruchstein. Um eine hohe Belichtung zu erzielen, wurden beide Gebäude mit großen segmentbogigen Fensteröffnungen versehen. Die gusseisernen Sprossenfenster sind weitgehend erhalten. Das Obergeschoss des Hauptgebäudes wird durch eine außen an der Giebelseite befindliche Treppe mit hölzernem Überbau erschlossen. Die ehemalige Bandwirkerei ist für die Stadt Ennepetal bedeutend, weil sie ein besonderes Dokument ihrer Wirtschaft- und Sozialgeschichte darstellt. Das Objekt ist bedeutend für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse in der bergischen Hausbandwirkerei. Für die Erhaltung und Nutzung des Gebäudes einschließlich Maschinen liegen wissenschaftliche Gründe, und zwar wirtschafts-, sozial- und technikgeschichtliche vor.  

Außer dem o.g. ehemaligen Bandwirkereigebäude steht die folgende maschinelle Ausstattung unter Denkmalschutz:  

1. ein Bandwebstuhl der Bandwebstuhlfabrik Gebr. Schellenberg, Barmen, Baujahr um 1900 (umgebaut 1958/1959),  

2. eine Wellspulmaschine (Baujahr um 1900 ), eine Kreuzspulmaschine.

 

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