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Heilenbecker Straße 288/290

Der ehemalige Hof Wittenstein, erstmalig 1307 erwähnt, gehört zu den ältesten Ansiedlungen im Heilenbecker Tal. Daneben befand sich die Wittensteiner Mühle. Das Hofgebäude Heilenbecker Straße 290 soll nach einem in Familienbesitz befindlichen Übergabevertrag 1728 erbaut worden sein. Die Außenhaut besteht aus Schiefer. Auf der Giebelseite befindet sich im Spitzboden eine Ladeluke mit weit auskragendem Ladebaum. Die Holzfenster sind in den alten Mauerwerksöffnungen teils erhalten, teils erneuert. Die andere Doppelhaushälfte, Heilenbecker Straße 288, östlich in Richtung Wittensteiner Mühle gelegen, ist ein massives Bruchsteingebäude mit erhaltenen Segmentbogenfenstern in Natursteingewänden. Das nach Angaben des Eigentümers aus dem 19. Jahrhundert stammende Gebäude ist durch neuzeitliche Anbauten und Fassadenverkleidungen teilweise in seinem Alterswert geschmälert. Es stellt aber eine historische Erweiterung des älteren Hofgebäudes dar und nimmt daher an dem Gesamtdenkmalwert teil. Die Hofschaft hat ortsgeschichtliche Bedeutung. Für die Erhaltung sprechen volkskundliche Gründe.

 

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