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Burg 30

Das zweigeschossige Gebäude ist aus großen Bruchsteinen im westsauerländischen Stil errichtet . Es ist wohl das älteste, seit Jahrhunderten ununterbrochen bewohnte Haus an der Ennepe. Dem „Schatzbuch der Grafschaft Mark“, einer Steuerliste aus dem Jahr 1486 ist zu entnehmen, dass schon zur damaligen Zeit an diesem Standort ein wohlhabender Hof vorhanden war. Der derzeitige Zustand ist auf das Jahr 1723 (Türinschrift) zurückzuführen. In dem langgestreckten Bruchsteingebäude ist noch die ursprüngliche Einheit von Wohn- und Wirtschaftsteil erkennbar. Die Fenster- und sonstigen Mauerwerksöffnungen sind weitgehend erhalten, zur Straßenseite mit Sprossenteilung, grünen Schlagläden und gemauerten Rund- oder scheitrechten Bögen. Das Hof- und Wohngebäude Burg 30 ist von besonderer ortsgeschichtlicher Bedeutung.  

Für die Erhaltung liegen kunstgeschichtliche, städtebauliche und volkskundliche Gründe vor.

 

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