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Burg 28

Die kleine Fachwerkschmiede legt Zeugnis ab von der Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse im Stadtgebiet. Die Giebelseite enthält ein Ladetor im Dachraum und ein zweigeteiltes Werkstatttor im Erdgeschoss. Das Fachwerk ist regelmäßig mit quadratischen Ausfachungen und gegenläufigen Streben an den Gebäudeecken. Kleinteilige Eisensprossenfenster sind enthalten. Ein kleiner firstversetzter Anbau an der rückwärtigen Giebelseite ist massiv aus Bruchsteinmauerwerk errichtet. Die Schmiede gehörte ursprünglich zu dem Hof Burg 28 (1763), der inzwischen wesentlich verändert wurde. Die Schmiede wird schon seit längerer Zeit nicht mehr als Schmiede genutzt, sondern als Abstellraum. Das Gebäude stellt dennoch ein Zeugnis ab für die Entwicklung der hiesigen Arbeits- und Produktionsverhältnisse.  

Für die Erhaltung sprechen volkskundliche sowie technikgeschichtliche Gründe.

 

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