Zukunft hat begonnen


Professor Burkhard Wegener und Heike Plagmann vom Büro „Club L94 Landschaftsarchitekten GmbH“ und Bürgermeisterin Imke Heymann vor dem Siegerentwurf

Am vergangenen Donnerstag rauchten im Haus Ennepetal die Köpfe der Jury:

Der vom Dortmunder Büro Post, Welters & Partner organisierte Planungswettbewerb zur Zukunft des Hülsenbecker Tals wurde entschieden.

Acht Büros hatten ihre Vorschläge eingereicht, aus dem die stimmberechtigten Fachpreisrichter, die Landschaftsarchitekten Prof. Ulrike Beuter aus Oberhausen, Prof. Thomas Fenner aus Düsseldorf, Thomas Knüvener aus Köln, Dipl. Ing. Heike Schröder aus Essen und Stadtplaner Ulrich Höhl sowie die Sachpreisrichter Bürgermeisterin Imke Heymann, Joachim Hübner, Vorstand der Stadtbetriebe, Stephan Langhard, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bürgerdienste und Florian Englert, Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit GmbH, den Sieger ermittelten.

Die Nase vorn hatte durch einstimmiges Juryurteil das Kölner Büro „Club L94 Landschaftsarchitekten GmbH“, das das Tal öffnen und spürbar machen will. „Wir wollen die landschaftlich reizvolle Fuge öffnen“, so Professor Burkhard Wegener, Geschäftsführer des Büros. Als Schwerpunkt des Entwurfs definierte Prof. Wegener das Wasser erlebbar zu machen.

Die Jury vergab keinen zweiten Preis, der dritte Preis ging an das Büro Kraft.Raum Landschaftsentwicklung aus Krefeld.

Alle Entwürfe sind ab sofort interessierten Bürgerinnen und Bürgern im GeoPark-Center im Haus Ennepetal, Gasstr. 10, zugänglich. Das GeoPark-Center ist von montags bis donnerstags jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16:30 Uhr und freitags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

Am Freitag, 13. Oktober, sind die Mitarbeiter der Stadtplanung ab 17 Uhr im Geopark-Center vor, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Entwürfe zu erläutern und Fragen zu beantworten.

2018 sollen die ersten Maßnahmen aus dem Siegerentwurf umgesetzt werden. Dabei soll zunächst der Hochwasserschutz mit der damit verbundenen Umgestaltung der Hülsenbecke im Fokus stehen. Die Verantwortlichen hoffen, 2019 die Gesamtmaßnahme abschließen zu können.