NRW-Stiftung fördert auch den letzten Bauabschnitt in der Kluterthöhle


Harry Kurt Voigtsberger, Präsident der NRW-Stiftung, übergibt die Urkunde für die Förderung an Bürgermeisterin Imke Heymann, Florian Englert, Geschäftsführer der Kluterthöhle und Freizeit GmbH & Co. KG, Stefan Voigt, Vorsitzender des Arbeitskreises Kluterthöhle e. V. und Volker Rauleff, stv. Aufsichtsratsvorsitzender der Kluterthöhle und Freizeit GmbH & Co. KG

Nachdem durch eine feierliche Übergabe am 3. März die Säuberungs- und Renaturierungsarbeiten des zweiten Bauabschnittes in der Kluterthöhle erfolgreich abgeschlossen wurden, steht jetzt auch der Renaturierung des letzten, dritten Bauabschnittes nichts mehr im Wege.

Die NRW-Stiftung hat den vom Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. eingereichten Antrag für die Sanierung des dritten Bauabschnitts bewilligt. Harry Kurt Voigtsberger, Präsident der NRW-Stiftung, überreichte zu diesem erfreulichen Anlass eine Urkunde mit der Fördersumme von 57.000 Euro an den Arbeitskreis Kluterthöhle.

Mithilfe der großzügigen Finanzspritze wird der am stärksten frequentierte Bereich des Höhlensystems zwischen Eingang und Kirchweg saniert und barrierefreier gestaltet. Dabei werden so viele Stufen wie möglich entfernt. Zudem sollen die Wände der Höhle intensiv gesäubert werden, so dass ein weiterer Teil des einzigartigen Fossilienriffs - bestehend aus zahllosen Korallen, Stromatoporen (ausgestorbene, koloniebildende Meerestiere) und anderen Riffbewohnern - freigelegt wird. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Beseitigung von Bauschutt aus dem Zweiten Weltkrieg und den 50er-Jahren. Alte Wegebeläge (Schlacken) aus dieser Zeit werden im Bereich der Wolfsschlucht entfernt.

Der Aufsichtsrat der Kluterthöhle & Freizeit GmbH hat für die Erneuerung der Beleuchtung im dritten Bauabschnitt bereits Mittel zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten zur Renaturierung und zur Umgestaltung der Beleuchtung werden zeitnah beginnen, damit sie vor November abgeschlossen werden können. Denn dann halten die Fledermäuse Winterschlaf – und dabei will man auf keinen Fall stören.