Kooperationsvertrag "Klimaschutz im Radverkehr" unterschrieben


Hinten, v.l.: Stephan Langhard, Fachbereichsleiter Bürgerdienste und Stadtentwicklung, Ulrich Höhl, Abteilungsleiter Planung und Bauordnung. Vorne, v.l.: Bernd Fuhrmann, Projektleiter VRR und Bürgermeisterin Imke Heymann

Ennepetal beteiligt sich am Projekt „Digital gesteuerte Radabstellanlagen an Verknüpfungspunkten zum ÖPNV“.

Das Vorhaben dient dazu, den Mobilitätsverbund durch die Bereitstellung hochwertiger Radabstellanlagen dauerhaft zu stärken und dadurch den Klimaschutz zu verbessern.

Ein wesentlicher Bauteil dabei ist die Investition in Fahrradboxen einhergehend mit einem elektronischen Schließsystem.

Vor dem Hintergrund, dass dieses Projekt als Vorlage für andere Regionen dienen und aufgrund der Übertragbarkeit bundesweite Wirkung entfalten könnte, beteiligt sich Ennepetal mit gemeinsam 14 weiteren Städten und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr am Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Der Wettbewerb richtet sich an modellhafte investive Projekte zum Klimaschutz, die den Fokus auf die Stärkung des Radverkehrs legen.

Mit der Verabschiedung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes im November vergangenen Jahres hat die Stadt Ennepetal der Förderung des Radverkehrs einen hohen Stellenwert beigemessen. Das Projekt „Fahrradboxen“ soll am Bahnhof Ennepetal realisiert werden und dazu beitragen, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel stärker zu etablieren. Die begrenzten PKW-Stellplätze am Bahnhof lassen bereits schon jetzt einen stärkeren Bedarf an sicheren Rad-Abstellmöglichkeiten erkennen.

Am heutigen Mittwoch fand im Rathaus nun die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Beisein von Bernd Fuhrmann, Projektleiter beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, durch Bürgermeisterin Imke Heymann statt.

Die Stadt Ennepetal hofft, die Fahrrad-Abstellanlage im Jahr 2018 realisieren zu können.