Danke !


Das hätte böse ausgehen können. Ein beherztes Eingreifen der Ennepetaler Feuerwehr verhinderte gestern Abend schlimmeres.

Gegen 20:58 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Industriebrand in einen Betrieb an der Kölner Straße gerufen.

Mehrere Container, eine Schrottpresse und ein angrenzender Metallschrotthaufen standen in Vollbrand.

In unmittelbarer Nähe befanden sich mehrere Diesel- und Öltanks und ein Container, in dem unter anderem Acetylengasflaschen gelagert wurden.

Bis in die Morgenstunden bekämpfte die Feuerwehr die Flammen, bevor Entwarnung gegeben werden konnte. Aufgrund der Schadenslage mussten Bewohner der angrenzenden Straße „An der Kehr“ vorübergehend evakuiert werden.

Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden.

Über 100 Feuerwehrfrauen und –männer waren im Einsatz. Neben den Ennepetaler Kräften unterstützten die Feuerwehren aus Gevelsberg, Schwelm und Witten sowie die Kreisfeuerwehrzentrale die Ennepetaler Wehr. Rund 20 Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm, Wetter und Witten stellten die Versorgung der Einsatzkräfte sicher und unterstützten mit technischem Material.

Bürgermeisterin Imke Heymann bedankt sich bei allen Einsatzkräften für ihren Einsatz: „Durch das beherzte Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres vermieden werden. Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen sich für die Feuerwehr und die Hilfsorganisationen engagieren und bereit sind, ihre Nachtruhe für die Sicherheit ihrer Mitmenschen zu opfern.“