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"So einen Kindergarten sollte jeder haben"

Auf dem Foto: Die Materio-Geschäftsführer Rolf Schottmüller (2. v. links) und Stefan Nöcker (3. v. links) mit Bürgermeisterin Imke Heymann (rechts) beim Richtspruch auf dem Dach der Kindertagesstätte

„So einen Kindergarten sollte jeder haben“, beendete Materio-Geschäftsführer Rolf Schottmüller gestern Nachmittag seinen Richtspruch auf dem Dach des Kindergartenneubaus an der Schemmstraße.

Im Beisein vieler Kinder und Eltern, Vertretern der Johanniter Unfallhilfe, dem zukünftigen Träger des Kindergartens, Sigrid Schmidt, der Leiterin der neuen Einrichtung sowie ihrer Stellvertreterin Annika Kruse, zahlreichen Ratsmitgliedern und Bürgermeisterin Imke Heymann wurde der Richtkranz feierlich hochgezogen, der zuvor von den anwesenden Kindern bunt geschmückt worden war.

Es ist bereits der dritte Kindergarten, der in Ennepetal in Kooperation mit der Materio GmbH entsteht. Dem Kindergarten an der Hembecker Talstraße, der erst vor wenigen Tagen offiziell übergeben wurde und dem Waldorf-Kindergarten an der Vilvoorder Straße folgt nun der Neubau an der Schemmstraße, wo bis vor wenigen Jahren noch das markante blaue Hochhaus stand.

Die viergruppige Einrichtung wird – dem Gelände geschuldet - anders als die bisherigen Materio-Kindertagesstätten in zweigeschossiger Bauweise ausgeführt.

Materio-Geschäftsführer Stefan Nöcker erklärte in seiner Begrüßung, dass man sehr zufrieden mit dem Baufortschritt sei. Lediglich zu Beginn der Bauarbeiten habe es eine Verzögerung wegen notwendiger Hangsicherungsarbeiten gegeben.

Bürgermeisterin Imke Heymann lobte in ihrem Grußwort die Zusammenarbeit mit der Materio GmbH: „Dank dieser Kooperation ist es uns gelungen, die Bedarfssituation an Kindergartenplätzen innerhalb einer vergleichbar kurzen Zeit zu entschärfen“.

Nach dem Richtspruch, einigen guten Schlucken Rotwein und dem anschließenden zeremoniellen Zerschlagen des Glases durch den Zimmermann luden Materio und die Johanniter zu einem Rundgang durch den Rohbau. Zu diesem Zweck wurden die Kinder eigens mit Bauhelmen ausgestattet, die sie selbstverständlich behalten durften.