Das im Jahre 1315 erstmals urkundlich erwähnte Dorf liegt mit seinem Mittelpunkt, der Kirche, dem Marktplatz und dem Ehrenmal, auf einem Höhenrücken.
Rundum begrenzt ist es von den Ennepetaler Stadtteilen Königsfeld, Milspe, Altenvoerde, Oberbauer und den Gemeinden Breckerfeld, Radevormwald und Schwelm.
Rund 1.680 Einwohner zählt der Stadtteil. Rüggeberg ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Milch- und Forstwirtschaft bilden Schwerpunkte. Daneben wird Rindfleisch vom Hof aus eigener Aufzucht angeboten. Als Beispielsei hier das Gut Rutenbecke genannt. Daneben gibt es einige kleine Industriebetriebe. Als beliebter Wohnplatz zieht Rüggeberg viele Besucher für kürzere oder längere Spaziergänge - auf sonniger Höhe und durch die Wälder ringsum - an. Weitere Anziehungspunkte sind die Ennepetalsperre und die nahe Heilenbecker Talsperre. Letztere wird sowohl von Joggern als auch von Spaziergängern auf gut 2 km langer ebener Strecke gerne umrundet. Für anreisende Besucher stehen fast auf gleicher Höhe vor der begehbaren Mauerkrone genügend Parkplätze bereit.
Das Vereins- und Gemeindeleben in Rüggeberg ist vielfältig strukturiert. Jährlich gibt es öffentliche Veranstaltungen wie Bauern- und Erlebnismarkt, Dorffest, Erntedankfeier, Adventsmarkt und Weihnachtsmarkt. Bei diesen Veranstaltungen wirken Vereine, evangelische Kirchengemeinde und die Freiwillige Feuerwehr in Organisation und Gestaltung zusammen.
Der Heimatverein Rüggeberg e.V. hat neben einigen Heimatdenkmälern „im Dorf“ auch den Schmittenboom im Mittelpunkt Rüggebergs, auf dem Marktplatz, aufgestellt. Im Jahre 2004 wurde er aus Anlass des 50jährigen Bestehens des Heimatvereins Rüggeberg von Mitgliedern errichtet. Die Arme des Schmittenbooms tragen vertretend für alle Siedlungsbezeichnungen Rüggebergs die Namen einiger Örtlichkeiten mit ihren dort früher gefertigten Stahlprodukten.
